Thomas Vaucher

News

Bücher

Musik

Schauspiel

Events

Startseite Portrait Gästebuch Shop Kontakt Impressum Links

Reviews Restless Souls

rock-garage.com

Die Schweizer Metaller von EMERALD hieven dieser Tage nun auch schon ihr mittlerweile achtes Album mit dem Namen „Restless Souls“ in die CD Regale!
Das letzte Album „Reckoning Day“ erschien 2017 noch bei Pure Steel Records. Nun ist man aber bei ROAR! Rock of Angels Records unter Vertrag und man möchte sich auf dem neuen Album stilistisch etwas freischwimmen!
Nicht nur im Heavy, nein auch im Melodic oder Speed/Thrash Metal fühlt man sich auf dem neuen Diskus zu Hause.
Das war es ansonsten aber an Änderungen, personell ist man unverändert, heißt der auf dem letzten Album neue Sänger Mace Mitchell und auch Basserin Vania Truttmann sind nach wie vor Teil der Band was absolut zu begrüßen ist!
Gestartet wird das neue Album mit dem Opener „Freakshow“. Nach einem verhaltenen Beginn bricht mit einem Schrei von Sänger Mace ein schneller aber im Refrain dann doch melodischer Track auf uns herein der gekonnt die Schwebe zwischen Heavy und Melodic hält.
Das eingeschlagen Niveau wird dann beim anschließenden „Valley of Death“ gekonnt gehalten, bevor man mit dem schnellen aber immer noch melodischen Vorabvideotrack „Digital Slavery“ gekonnt einen draufsetzt.
Das erste richtige Highlight setzt dann das etwas epischere „Son of Sam“ im Anschluss. Eine absolut geile Mischung aus Epic und Melodic Heavy Metal den man so schnell nicht mehr aus dem Ohr bekommt!
Nach den eher Standard Metaltracks „My Final Stand“ und dem schnellen „The Wicked Force“ gibt es mit „Cad Goddeu“ die nächste epische Nummer die sich schnell als Plattenhighlight entpuppt.
Der Titeltrack „Restless Souls“ ist dann ebenfalls super eingängig und bestens hörbar und auch im letzten Drittel der Scheibe hat man keinen Ausfall zu verzeichnen.
Hier kann vor allem das knackige „Heaven Falls Down“ begeistern!

Anspieltipps:
„Freakshow“, „Digital Slavery“, „Son of Sam“, „Cad Goddeu“ und „Restless Souls“.

Fazit :
Mit dem neuen Album „Restless Souls“ ist man auf einem ähnlich starken Niveau wie auch schon beim letzten Album „Reckoning Day“ unterwegs. Sänger Mace Mitchell ist mittlerweile bestens integriert und man hat seinen Stil nochmal etwas verbreitert und ist nicht nur im klassischen Heavy Metal unterwegs!
Daher ist das Album auf jeden Fall für jeden Metaller melodischer Prägung etwas und ein weiteres Highlight in der Bandkarriere. Hier heißt es zugreifen Leute!

Julian

9/10

metalgodstv.com

Emerald are a heavy metal band from Switzerland forming in 1995, releasing their debut album in 1999. Six more albums were released over the next eighteen years, with a change of singer occurring in 2014. Emerald are veterans of the European metal scene, and celebrate their twenty year anniversary as a recording outfit with the release of their eighth album ‘Restless Souls’.
A consistent band for over twenty years, Emerald never fail to deliver. And with their new album hitting the airways at full tilt with bombastic opener ‘Freakshow’, Emerald are set to maintain their position as one of Europe’s finest heavy metal bands. ‘Freakshow’ is catchy and infectious, has a sing a long style chorus and is high quality European styled power metal. ‘Valley Of Death’ adds a much more melodic feel to the album as it strides on at a swashbuckling mid tempo pace. More infectious than the opening song, ‘Valley Of Death’ is more hard rock than heavy metal. However, third song ‘Digital Slavery’ stands proudly in the heavy metal genre as it gallops on at pace, planting one foot firmly on the monitor. Raising fists high and punching the air in delight, fans all around the world are gonna love ‘Digital Slavery’ for all the right reasons. Atmospheric and epic melodic heavy metal takes front and centre with ‘Son Of Sam’, a foot stomping mid to high tempo energetic romp of buzz sounding guitars, reminiscent of the sound of the iconic NWOBHM evolution. A one hundred percent sing a long chorus and ‘Son Of Sam’ is surely gonna be a crowd favourite sing a long in a live arena…

Emerald are most definitely delivering the goods with their eighth studio offering, and with no let up in either catchiness or infectiousness, the album thunders on with the highly energised ‘My Final Stand’. Picking up pace across the chorus break, ‘My Final Stand’ stands with one foot in the power metal genre and the other in the speed metal genre. Cracking versatility from one of the longer serving metal bands. ‘The Wicked Force’ steps up a gear and is a violent thunderstorm of raucous riffing and scorching pace. Both feet now firmly planted in the speed metal genre, ‘The Wicked Force’ is a powerful speedster that will invoke vigorous head banging by fans all around the world. ‘Cad Goddeu’ is the longest song on offer, stretching past the six minute mark, and stands proudly in both the glory and epic genres of heavy metal. A majestic mid tempo march of a song, ‘Cad Goddeu’ features nuances from the power, the symphonic, the heavy metal and the hard rock genres. Brilliance from a brilliant band.

Title song ‘Restless Soul’ is another up tempo, energetic and infectious romp of head bang able rhythms. Add in yet another sing a long style chorus and Emerald have found a winning formula when it comes to knowing how to please and delight the palette of the heavy metal fan. I salute you Emerald. Now when it comes to modern day power metal albums, there is normally a ballad included as standard, and ‘Restless Souls’ doesn’t fail this normality. So raise your lighters high in the air and sway from side to side as ‘Set Me Free’ swaggers in to view and oozes passion as it ambles on by. Raising the levels of emotion to an abnormally high level, ‘Set Me Free’ is a great power ballad and will tug gently at your heart strings. With the album heading towards an end, the best song on offer, the most catchy, the most sing a long able, hitting hard like a wrecking ball in full flight. ‘Superhero’ is an awesome romp that will get you nodding your head, tapping your feet and singing at the top of your voice “I wish I could be a superhero”. ‘Heaven Falls Down’ brings the curtain down on the album in blistering style. The fastest song the album has to offer, ‘Heaven Falls Down’ approaches the sound barrier as it steams ahead at high velocity.
Overall, a bombastic, infectious and catchy album from veterans of the European heavy metal scene, ‘Restless Souls’ is filled to the brim with metal/rock gems.

9/10

Iron Mathew

myrevelations.de

Bereits zwei Jahre nach „Reckoning Day“ legen die Schweizer EMERALD mit „Restless Souls“ nach. Dabei kommt ihnen zugute, dass es endlich keine Umbesetzungen gab und die Band sich als Einheit auf das Songwriting konzentrieren konnte. Musikalisch setzt man den 2017 eingeschlagenen Weg fort und bietet grundsätzlich melodischen Heavy Metal, der seit dem Einstieg von Sänger Mace Mitchell, eine massenkompatiblere Note bekommen hat.
Der Einstieg mit „Freakshow“ ist klasse, ein Opener der sofort ins Ohr geht. Auch „Valley Of Death“ besitzt einen verdammt starken Refrain und läuft gut rein. Mit der ersten Single „Digital Slavery“ wird es dann ein paar Rillen härter und EMERALD zeigen, dass sie auch immer noch schnellen Power Metal können. Das Folgende „Son Of Sam“ ist exemplarisch für die Weiterentwicklung der Band in den letzten zehn Jahren. Keyboarduntermalung, geile Gitarrenarbeit, melodische Grundstruktur und ein griffiger Refrain, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Diese Rezeptur ist den Schweizern in Fleisch und Blut übergegangen und mit „Cad Goddeu“ toppt man das Ganze auf allerhöchstem Niveau. Keyboarder Thomas Vaucher hält ab dem Intro die Nummer im Hintergrund zusammen und ganz weit vorne brilliert Mace mit einer grandiosen Sangesleistung. Das Gitarrendoppel Michael Vaucher/Julien Menth zeigt nicht nur bei dieser Nummer eine starke Leistung. Hervorzuheben ist auch der brutal gute Mix von V.O. Pulver, der nahezu alle Alben der letzten Monate in dieser Stilrichtung alt aussehen lässt.
Die Tradition der Balladen setzen EMERALD mit „Set Me Free“ fort und beweisen erneut, dass sie berühren können, ohne jemals kitschig zu wirken. Der Titelsong zählt dieses Mal nicht zu den Highlights der Scheibe und ist eher EMERALD-Stangenware. Mit „Heaven Falls Down“ wagt sich M. Vaucher etwas abseits von der vorherrschenden Schiene und entführt die Fans in frühere Bandtage, wo man stellenweise noch etwas härter und kompromissloser zu Werke ging. Eine sehr ambitionierte Nummer, die ein paar Durchläufe braucht. Zum Schluss der Platte covert sich die Band selbst und lässt Mace die Hymne „Revenge“ vom „Hymns Of Steel“-Album neu einsingen. Das macht durchaus Sinn, da die Nummer sich dauerhaft im Liveset der Schweizer tummelt.
Mit „Restless Souls“ liefern EMERALD einen würdigen Nachfolger zum Meisterwerk „Reckoning Day“ und könnten allein mit diesen beiden Alben eine Headliner-Show spielen, ohne dass nur ein mittelmäßiger Song auf der Setlist wäre. Die Schweizer scheinen nun endgültig ihre Formation und ihren Stil gefunden zu haben, was uns in der Folge hoffentlich noch viele Alben bescheren wird.

Fazit
Die Schweizer EMERALD sind dem Underground entwachsen und spielen sich endgültig in die Spitze des europäischen Metals.

Matthias Decklar

12/15

rocknews.ch

EMERALD – Power Metal aus der Schweiz – die Achte
04.04.2019

EMERALD sind eine Melodic Power Metalband aus der Schweiz, seit 1995 an der Arbeit. Wenn ich in ihr aktuelles Album „Restless Souls“ reinhöre, frage ich mich, warum zum Teufel ich die Band nicht schon lange stärker wahrgenommen habe. Fehler!

Melodic Power Metal aus der Schweiz zuhause bei Rock Of Angels Records

Die Band
EMERALD sind ein Quintett und als Band absolute Veteranen – was definitiv nicht falsch verstanden werden darf. Ich meine damit Kämpen, welche schon manche Musikschlacht geschlagen haben. Am Mikrofon werkelt Mace Mitchell, Julien Menth bedient den Sechssaiter und wird dabei von Michael Vaucher unterstützt.
Das einzige weibliche Wesen spielt die Suzy Quattro am Bass und bildet damit gemeinsam mit Al Spycher an den Fässern das Fundament für diesen Bretterverschlag. Nicht zu vergessen – Thomas Vaucher integriert die Keyboards, welche üblicherweise eher im Hardrock oder symphonischen Metal angesiedelt sind.

Das Album
„Restless Souls“ knallt dir ab dem 17.05.2019 ein Dutzend Tracks vor den Latz, wovon eines ein Bonustrack beim Digialbum ist und das andere ein Bonus-Download.
Was mir persönlich sehr gut gefallen hat – die Kapelle hat sich eine Ballade vorgenommen. Balladen sind für mich immer ein guter Masstab für die musikalische Qualität einer Band. Die Stimme kann sich nicht im allgemeinen Getümmel verstecken. Gitarristen müssen beweisen, dass sie auch ohne Saitenmasturbation coole Licks und Soli hinkriegen, ähnlich sieht es für Keyboarder aus. Und letztlich; die Rhythmus-Sektion ist gefordert, einen präzisen Boden zu legen, ohne dass mit Tempo und Doubleblasts von technischen Unzulänglichkeiten abgelenkt werden kann.
Mit „Set Me Free“ lösen das EMERALD sehr gut ein. Mace Mitchell zeigt die ganze Dynamik und das Charisma seiner Stimme auf, die Jungs an der Gitarre bringen ihre Gerätschaften zum Heulen und Jaulen, dass es eine Freude ist, Bassboden, Takt und Soundwände ergänzen das gesamte Konstrukt.
Ein Brüller ist auch „Superhero“ – Einstieg mit einer präzisen Basslinie und dann die Übernahme mit der Stimme in jenen Höhen, wie wir sie von guten Hardrock-Sängern kennen. So ist Superhero auch ein kleiner Schritt zur Seite, um den guten alten Hardrock zu begrüssen.
Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich der Titeltrack. Für mich bringt er das komplexeste Composing, die grösste Variabilität – kein Wunder, dass es kein Thrash-Brecher ist sondern eher eine Midtempo-Veranstaltung.
Mit „Son Of Sam“ erweisen die Schweizer dann noch einer der grössten Bands der Welt ihre Ehre – IRON MAIDEN.

Fazit
„Restless Souls“ ist das mittlerweile achte Album von EMERALD und ein Meilenstein, der in die Welt hinausschreit: „Nehmt uns zur Kenntnis! Wir können Rock und Metal!“ Und tatsächlich, das kann der Fünfer aus dem beschaulichen Schweizer Mittelland. Hoffen wir, dass die Musikwelt dieser Band etwas mehr AUfmerksamkeit gönnt – mit dem Kauf der SCheibe kann man damit beginnen!

4.5 von 5

Danny Frischknecht

metalfactory.ch

Das achte Album unserer Schweizer Heavy-Metaller Emerald braucht etwas Zeit. Gibt man "Restless Souls" zwei, drei Durchläufe, entwickeln sich die elf Lieder zu wahren Killern. Die Besetzung scheint jetzt endgültig gefestigt und Sänger Mace Mitchell richtig bei den Fribourgern angekommen zu sein. Auf dem letzten Album "Reckoning Day" war er noch neben Georg Call (Cloven Hoof, Ex-Omen) zu hören. Mitchell macht einen hervorragenden Job. Er veredelt die abwechslungsreichen Nummern und gibt ihnen das gewisse Etwas. Das Songwriting setzt auf klassischen Trash Metal, Heavy Metal und eine Ballade. Dazu kommt eine Prise Rock'n'Roll. Die Refrains überzeugen ebenfalls. Bleibt zu hoffen, dass die Lieder auch live überzeugen. Dies war an meinem letzten Konzert von Emerald leider nicht der Fall. Vielleicht lag das aber auch an der generellen Soundeinstellung im damaligen Saal. Auf "Restless Souls" ist V.O. Pulver für den richtigen Sound zuständig. Er sorgt für eine druckvolle Produktion. Diese rückt Lieder wie das lockere "Superheroes", das düstere "Restless Soul" oder das epische "Son Of Sam" ins richtige Soundlicht. Die grösste Stärke ist diesmal aber die Kurzweiligkeit des Albums. Hier kommt keine Langeweile auf. Emerald ist nach dem tollen Vorgänger "Reckoning Day" erneut ein hervorragendes Werk gelungen. Wer andere Bands als Vergleiche möchte, muss ich leider enttäuschen. Denn Emerald klingen nach Emerald. Und das ist gut so.

Roger W.

Punkte: 8.5 von 10

x-crash.de

Im Zusammenhang mit Heavy Metal verbindet man die Schweiz primär mit den avantgardistischen Hellhammer/Celtic Frost, Messiah oder Poltergeist und den Hardrockgrößen Krokus und Gotthard. In den letzten Jahren hat sich eine zwar kleine, dafür feine traditionelle Undergroundszene entwickelt, in der Emerald klar eine Führungsposition einnehmen. Die Band um die Brüder Thomas (Keyboard) und Michael Vaucher (Gitarren) ist bereits seit 1995 aktiv und hat – trotz diverser Line-up Wechseln, vor allem hinter dem Mikrophon – stetig gute Alben veröffentlicht. Mit Sänger Marcel „Mace“ Hablützel scheint man nun eine stabile Konstellation gefunden zu haben, was sich auch merklich positiv auf die Qualität der Musik auswirkt. Dem tollen „Reckoning Day“ (2017) lassen die Westschweizer mit „Restless Souls“ einen echten Kracher folgen. Bereits das geniale Artwork macht mächtig Appetit auf Musik aus dem Hause Emerald. Startet das Album mit „Freakshow“ anfangs noch etwas gemächlich mit Akustikgitarren, legt man bald ein paar Schippen oben drauf und steigert das Tempo kontinuierlich. Spätestens bei „The Wicke Force“ zur Albummitte packt man amtlich die Speedkeule aus. Gitarrentechnisch erinnern die neuen Tracks teils an die Glanzzeiten eines Kai Hansen, was bei Leibe keine schlechte Referenz darstellt. Gelegentlich schimmern auch Angra oder Heavens Gate durch. Dass Emerald aber keine bloße Kopie bekannter Generegrößen sind, beweisen sie immer wieder eindrucksvoll, und so nimmt beispielsweise das speedige „Heavens Fall Down“ im zweiten Teil des Songs eine unerwartete Wendung, was dem Song Eigenständigkeit und Spannung verleiht. Generell bewegen sich alle elf Tracks (die CD Version beinhaltet gegenüber der LP einen super Bonustrack namens „Revenge“) des knapp einstündigen Werkes auf dem gleich hohen musikalischen Niveau. Selbst dem vom Keyboard getragenen „Cad Goddeau“ kann ich etwas Positives abgewinnen, obwohl ich generell kein Freund von Keyboardelementen im Metalbereich bin. Bis auf diesen einen Track bleibt das Tasteninstrument jedoch dezent im Hintergrund und die Klampfen haben Vorherrschaft. Gut so! Sänger Mace ist sicherlich kein Harry Conklin, veredelt die durchweg guten Songs jedoch mit seiner charakteristischen Stimme, und vor allem beim etwas priestmäßigen Anfang von „Heavens Fall Down“ zeigt er eindrücklich was er drauf hat. Das Album wurde von V.O. Pulver (Poltergeist, Gurd, Pulver) knackig und zeitgemäß produziert und die teils sehr melodiösen Songs knallen sehr druckvoll aus den Boxen. Ich habe seit längerer Zeit kein derart überzeugendes Melodic Metalalbum mehr gehört!

Wertung: 8,5/10

Autor: Steph Bachmann

neckbreaker.de

Das Warten hat ein Ende. Die Schweizer Institution in Sachen True Metal legt Album Nummer 8 vor. Den eingeschlagenen Weg von „The Day Of Reckoning“ wird weitergeführt und dieser Stil immer weiter entwickelt. Dieses Mal allerdings ohne Gastgesang von George Call und natürlich auch ohne Konzeptstory. Die rastlosen Seelen bestehen aus 12 Songs, die ziemlich alles abgrasen, was man im Metalbereich so hören will.
Vom Speed/Thrash lastigen Song über hochmelodische Midtempostücke bis hin zur Ballade ist alles dabei. Sogar ein folkiges Stück hat den Weg auf das Album gefunden. Catchy Melodien und Chöre sind ein weiteres Trademark der Band geworden. Mace Mitchell hat eine prägnante Stimme und sie ist relativ eigenständig. Damit prägt sein Gesang die neuen EMERALD seit der Vorgängerscheibe erheblich. Man klang noch auf „Unleashed“ deutlich düsterer und eher in Richtung ICED EARTH.
Heuer bestimmen immer noch sattes, fettes Riffing den Sound der Schweizer und auch formidable Soli lassen die Nackenwirbel rotieren. Nur der Gesang ist eben melodischer aber auch ausgeilter als je zuvor. Man merkt die Leidenschaft und das Herzblut bei jeder Note. Deshalb klingt „Restles Souls“ auch so frisch und unbekümmert und kommt völlig ohne Stinker aus.
Das beste Beispiel dafür, dass Heavy Metal 2019 immer noch traditionell klingen darf ohne in irgendeiner Weise altbacken oder antiquiert rüberzukommen.

Ralf

8.5/10

faziorockt.com

«Emerald ist und bleibt die Schweizer Referenz in Sachen traditionellem Heavy Metal.» – 8.5/10

Wer, wie der Schreiber dieser Rezension, musikalisch in den Spät-70ern und vor allem in den 80ern aufgewachsen ist, der hat seither so einige klangliche Trends und Subkulturen miterlebt. Denn die Musikindustrie ist eine gnadenlose Geldmaschinerie, die alles aussiebt, was sich nicht der breiten Masse anpasst und unterstellt. Und mit der Digitalisierung wurde die Schraube sogar noch um einiges fester angezogen. Deshalb redet man heute kaum noch von Bands, vielmehr von Hits mit einem austauschbaren Gesicht dahinter.
Emerald aus dem schweizerischen Freiburg haben seit jeher auf jegliche solche Trends gepfiffen. Als Teenager vom Heavy-Metal-Fieber angesteckt, lässt Michael Vaucher die Vision der eigenen Band nicht mehr los. Bis heute hat er als Gitarrist und Bandleader treu an seinem Konzept festgehalten, das er mit seinem Bruder Thomas (Keyboards) und seinen Mitstreitern Al Spicher (Drums), Julien Menth (Gitarre), Vania Truttmann (Bass) und Mace Mitchell (Gesang) teilt. Und mit «Restless Souls» präsentiert sich das Sextett erneut mit einer gehörigen, waschechten Portion Heavy Metal der traditionellen Marke mit unüberhörbarem U.S.-Metal-Einschlag. Und es ist eine wahre Freude, mit welcher Natürlichkeit und Spielfreude Emerald auf ihrem mittlerweile achten Album agieren – und das im Hintergrund ihres Vorgängers «Reckoning Day», den man meines Erachtens als bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens bezeichnen darf.
So knüpft der Opener ‹Freakshow› schon mal dort an, wo Emerald bei ihrem letzten Album aufgehört haben: Fräsend-griffige Riffs, packende Grooves und eingängige Hooks, die einmal mehr die verlässliche Ton-Signatur von Produzent V.O. Pulver tragen. Und auch danach folgt ein reichhaltig serviertes Schwermetallmenu, das durch die ausgereifte Vielseitigkeit der Schweizer die Spielzeit von 57 Minuten im Flug vorüberziehen lässt. Seien es hymnenhafte Reisser wie ‹Valley of Death› und ‹Son of Sam›, Abrissbirnen der Marke ‹The Wicked Force› und ‹Heaven Falls Down› oder das balladeske ‹Set me Free› – Emerald haben mittlerweile ein Rezept gefunden, das ihnen erlaubt, auch mit etwas moderneren Metal-Aspekten zu experimentieren, ohne dass es ihrem Stil einen Abbruch tut: ‹Cad Goddeu› ist hierfür das beste Beispiel. Aber auch ‹Restless Soul› oder ‹Superhero› runden ein Album ab, das insgesamt zwar zeitgemäss produziert, in seiner Seele aber zutiefst Old-School ist.
Unter dem Strich ist «Restless Souls» ein starkes, abwechslungsreiches und kurzweiliges Stück Heavy Metal geworden, auch wenn sich das Album auf der Zielgeraden von seinem Vorgänger «Reckoning Day» geschlagen geben muss. Aber am Ende ist das lediglich Erbsenzählen auf hohem Niveau, denn Emerald ist und bleibt die Schweizer Referenz in Sachen traditionellem Heavy Metal.

8.5/10

Quellecair

tracks-magazin.ch

„Restless Souls“ ist bereits das achte Album der Schweizer Heavy Metal Traditionalisten von Emerald. Die Truppe um den unverwüstlichen Bandleader Michael Vaucher (git.) ist seit den 90er Jahren aktiv und hat nie ein schwaches Album veröffentlicht. Dennoch hat die Band in den letzten Jahren mit einem stabilen Line-Up (u.a. mit dem hervorragenden Sänger Mace Mitchell) an Fahrt aufgenommen und bereits einen sehr starken Vorgänger („Reckoning Day“, 2017) aus dem Hut gezaubert. Auch konzertmässig war die Band recht aktiv, was mit vielen bereits angesetzten Dates so weitergeführt wird. Die Musik hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht gross verändert, doch kann man Emerald attestieren, dass vorliegend die Songs noch etwas kompakter sind, die Instrumentierung noch verbessert und das Songwriting noch schlüssiger ist. Bereits der groovige Opener „Freakshow“ lässt an der Marschrichtung auf „Restless Souls“ keinerlei Zweifel offen: traditioneller und top-produzierter melodischer Power Metal. Die weiteren (allesamt sehr kompakten Songs) sind sehr abwechslungsreich ausgestaltet – schnellere, speedige Nummern wechseln sich mit epischen und getrageneren Songs ab. Mit „Set Me Free“ hat auch eine tolle Power-Ballade auf „Restless Souls“ Unterschlupf gefunden. Im Fazit machen Emerald auf „Restless Souls“ richtig Spass – allen Anhängern von Bands wie Iron Maiden, Pretty Maids oder generell traditionellem Heavy Metal sei „Restless Souls“ sehr ans Herz gelegt. Emerald sind nämlich eine der besten Heavy Metal Bands aus der Schweiz.

Laurent Giovanoli

metalinside.ch

Der nächste Schritt nach vorne
Es ist soweit: Der achte Output der Fribourger Metaller Emerald steht kurz bevor. Was ich im November bei einem Besuch im Studio schon geahnt habe, trifft nun auch wirklich zu: Eine äussert abwechslungsreiche Geschichte!
Los geht’s mit „Freakshow“ – die Nummer hat sich innert Kürze schon zu einem meiner absoluten Favoriten gemausert! Das sanfte Intro, das fiese Lachen und dann der markerschütternde Schrei bilden den perfekten Einstieg in diesen stampfenden Opener. Die Gitarrenarbeit weist deutliche Parallelen zu den Metal Gods Judas Priest auf, womit die Marschrichtung vorgegeben wird.
Wer jetzt aber denkt, dass das gesamte Album Priest-mässig daher kommt, sieht sich schnell getäuscht. Das schnelle, fast schon thrashige „Digital Slavery“ ist als erste Singe mitsamt dazugehörigem Videoclip schon ein Weilchen auf den einschlägigen Plattformen zu finden. Oder dann „Son of Sam“. Hier sind die Einflüsse von Iron Maiden nicht zu leugnen. Ebenfalls ein grosses Highlight!
Als wahre Hymne entpuppt sich „Cad Goddeu“, zudem der längste Track auf „Restless Souls“. Hier rücken auch die Keyboards für einmal mehr in den Vordergrund, was eine neue Dynamik ergibt. Die Ballade „Set Me Free“ sorgt ebenfalls für Abwechslung, genauso wie das rockige „Superhero“. Der Einsatz der Talkbox ist also auch in der Endfassung drin geblieben – das war bandintern offenbar etwas umstritten. Ich finde es wirklich cool, es ist nochmals ein anderes Element im Sound!
Was über das ganze Album beeindruckt, sind die Leistungen der beiden Gitarristen Michael Vaucher und Julien Menth. Was die Jungs da stellenweise an Solis rausjagen ist schon verdammt geil! Man höre sich beispielsweise „Heaven Falls Down“ an… Frontmann Mace verleiht derweil den Songs mit seiner Stimme den unverkennbaren Emerald-Stempel. Das alles soll jetzt allerdings nicht heissen, dass die anderen Mitglieder irgendwie schwächeln… Im Gegenteil, die machen allesamt einen tollen Job!

Das Fanzit
Emerald gehen ihren Weg konsequent weiter. Nach „Reckoning Day“ haben die Fribourger mit „Restless Souls“ erneut ein starkes Werk erschaffen, welches Fans von melodiösen Power- und Heavy Metal bedenkenlos ans Herz gelegt werden kann! Es mag zwar auch die eine oder andere Nummer geben, die eher durchzogen ist. Aber einen wirklich kompletten Totalausfall sucht man vergebens. Dafür gibt es viel Abwechslung, starke Melodien und vor allem im ersten Teil der Scheibe einige der vielleicht besten Songs der Band überhaupt – ja, das hört man sich gerne immer mal wieder an! 8 von 10 Punkten mit Tendenz gegen oben gibt’s dafür von meiner Seite. Und es wird wirklich Zeit, dass ich die Truppe endlich wieder mal live erleben kann…
Ah ja, was ist eigentlich aus der Cover Version von „No Easy Way Out“ geworden…?

Kaufi

8/10

crossfire-metal.de

Die sechs Schweizer Power Metaller mit Thrash Anleihen von Emerald, legen drei Jahre nach der starken Vorgängerscheibe „Reckoning Night“, nun mit „Restless Souls“, erneut ein ordentliches Brett vor. Schon der mit geheimnisvollen Klängen startende Opener „Feakshow“, bietet nach dem Einsatz knackigen Riffs, einen starken Refrain auf. Mit Schlachtrufchorus wird „Valley Of Death“ versehen, bevor die teilweise knackige Vorab-Single „Digital Slavery“, auch zu überzeugen weiß. Mit melancholisch, hymnischen Tönen beginnt hingegen der Rocker „Son Of Sam“, ehe das Verhalten startende „My Final Stand“, zwischenzeitlich immer mal wieder ordentlich an Fahrt aufnimmt. Wuchtige Beats läuten das groovende „The Wicked Force“ ein und mit einer verspielten Folk Melodie, wird das recht harmonische „Cad Goddeu“ eingeläutet. Der Titeltrack punktet neben der Gitarrenarbeit mit einem starken Refrain, bevor „Set Me Free“ vorrangig im akustischen Gewand präsentiert wird. Der Stampfer „Supernova“ und das teilweise aggressiv gesungene und besonders variantenreiche „Heavens Fall Down“, sorgen letztendlich für einen standesgemäßen Abschluss, um letztendlich mit dem nicht abfallenden Bonustrack „Revenge“ einen weiteren Kaufanreiz zu bieten. P.S. Der empfehlenswerte Lonplayer ist auch, an dem Cover angelehnten, farbigen Vinyl erhältlich.

Note: 9 von 10 Punkten

Autor: Markus Peters

zephyrs-odem.de

Der Name EMERALD ist ja sehr beliebt in Metallerkreisen, und so haben sich schon etliche Bands diesen edelsteinigen Namen auf’s Banner geschrieben. Was alle diese Bands, außer dem Namen, noch gemeinsam haben: alle haben traditionellen Heavy Metal gespielt. Diese smaragdenen Metallarbeiter hier kommen aus der Schweiz, und legen mit „Restless Souls“ ihr achtes Album vor, um das zwanzigjährige Bandjubiläum angemessen zu feiern.

Das Album beginnt ruhig. Eine Uhr tickt und Akkustikgitarrenklänge und sphärische Chöre wiegen den unbedarften Zuhörer in trügerischer Sicherheit. Dann eine fiese Lache, und Bühne frei für „Freakshow“, eine amtliche Metal- Gitarren- Granate. Auch sonst schrauben die Eidgenossen ein paar ganz ordentliche Metallhaken an die Wand, seien es stampfende Metallhymnen wie „Valley Of Death“ oder „My Final Stand“, speedige Schnellfeuergeschosse wie „Digital Slavery“ oder „The Wicked Force“, die Powerballade „Set Me Free“, das Celtic-Folk-beeinflußte „Cad Goddeu“ (Nein, das ist NICHT mein Bruder!), die Mitsinghymne „Son Of Sam“, die vom Serienmörder David Berkowitz handelt, das rockige „Superhero“ oder das an IRON MAIDEN erinnernde „Revenge“ (letzteres leider nur auf der CD als Bonus) – Vielseitigkeit ist Programm. Gut, zugegeben wirken manche Arrangements etwas bieder, aber diese Momente werden von der charismatischen Stimme des Sängers wieder ausgeglichen. Das Keyboard ist auch recht dezent eingesetzt und nervt überhaupt nicht. Die Gitarren sägen ein amtliches Brett, und auch sonst ist fast alles im grünen Bereich. Die Scheiblette kommt auch in Vinyl, und zwar in transparentem Grün. Haltet Euch aber ran, der flache Smaragd ist auf 250 limitiert.

Wer auf treibenden , traditionellen Heavy Metal steht, und außer den großen und bekannten Namen auch mal der zweiten Reihe eine Chance geben will, kann hier bedenkenlos zugreifen. Auf diesem Album wird keine Revolution geboten, aber ein paar ordentliche Scharmützel bekommt ihr dennoch auf die Horchlappen.

Anspieltipp: „Digital Slavery“ und „The Wicked Force“

Bewertung: 8,7 von 10 Punkten

Maik

kaosguards.com

Ce qui rapproche les "hardos" est ressenti aussi bien de Rio à Tokyo en passant par Paris et Moscou.
En d’autres termes: personne ne veut une démonstration musicale ennuyante comme un hiver Finlandais, les "metal freaks" veulent s’amuser. Personne n'apprécie vraiment un contenu politique incongru dans son cher heavy métal; ils sont venus, comme tous les autres, pour le déluge de décibels.

Pour les raisons évoquées ci-dessus, je suis heureux qu'EMERALD existe. Leur "patte" est restée en grande partie intacte et ils s’attaquent aux sonorités des années 80, mais pas que puisqu'ils apportent une touche de modernité symbolisée par notre vingt et unième siècle.

Cette huitième livraison est puissante, et délicieuse et peu de choses ont changé à cet égard dans "Restless Souls". Ce qui a changé, c’est l’accent mis sur la qualité générale de la production.

Les douze titres sont tous similaires, mais chacun propose des voix accrocheuses dans leur refrain et des couplets de qualité qui ne vous laisseront personne dans l'ennui. La contagion joue immédiatement, axée sur des accords puissants. Les refrains sont prêts pour l’arène scénique, et les paroles ne font que plonger dans cet univers magique.

Il n'y a que de bonnes inspirations ici, et EMERALD a fait un disque succulent sous tous ses aspects. La qualité des points forts fait ressortir les chansons de moindre importance, leur conférant une énergie et des atouts qui rassembleront la plupart des métalleux dans un plaisir mutuel et peut-être une consommation déraisonnable de bières!

Les Suisses parlent un langage universel fait de musique géniale, écoutez et soyez heureux de les connaitre!

Evildead
19/20

powermetal.de

Auf ein Neues!

Zwei Jahre nach dem Tag der Abrechnung kehrt guter, alter Power Metal zurück in Form von rastlosen Seelen. Wer jetzt an irgendwelche Metaphern denkt, dem sei lediglich gesagt, dass EMERALD aus der wunderschönen Schweiz mit neuem Material am Start ist und genau das fabriziert, was bei den letzten sieben Anläufen eigentlich schon sehr gut funktioniert hat. Doch anstatt sich Mal für Mal zu wiederholen, geben sich Fronter Mace Mitchell angriffslustig und versuchen ihren Sound stetig weiterzuentwickeln. So ist auch der neuste Appetithappen "Restless Souls" wieder ein Stück weit energischer und in sich stimmiger geworden als es im Frühjahr 2017 noch "Reckoning Day" war.
Damals, es war 2012, war mein erster Kontakt mit EMERALD die "Unleashed"-Platte und da man die erste Liebe niemals vergisst, kommt das dezent düstere "Restless Souls" leider nicht gänzlich an die damalige Klasse heran. Doch das ist recht subjektiv gesehen, objektiv hingegen ging damals mit neuem Sänger ein richtiger Schub durch die Schweizer, die sich nun, wir befinden uns wieder in der Gegenwart, mit sehr viel Tatendrang sowie Fingerspitzengefühl für gutes Songwriting brillieren.
Hymnen wie 'Valley Of Death', 'Son Of Sam' oder auch das leicht dramatische 'Set Me Free' kristallisieren sich recht schnell heraus und auch mit eher aggressiverem Geschütz wie dem 'Digital Slavery'-Zeigefinger und 'The Wicked Force' weiß EMERALD zu gefallen. Der Sound ist klar und warm, die Band in sich eingespielt, die Chöre vor Inbrunst strotzend und mit dem 'Heaven Falls Down'-Abschluss gibt es nach hinten heraus auch noch einen Track, der motiviert, "Restless Souls" noch einmal von Beginn an laufen zu lassen.
Auch wenn manche Tracks partout nicht zünden wollen – hier wären wir bei 'Superhero' und leider auch bei 'Cad Goddeu' trotz guter Ansätze – so geben uns die Schweizer doch genau das, was den Kraftmetaller von Welt heutzutage braucht: Kräftige, sattes Riffing, ein nicht allzu aufdringliches Keyboard-Arrangement, was jedoch die Atmosphäre noch weiter verdichten kann, hier und dort ein paar knackige Hymnen, die man auch Tage später noch im Auto mitträllern kann, sowie mit besagtem Mitchell einen Sänger, der es schafft, den meisten Stücken das gewisse Extra zu verleihen. Auch wenn EMERALD mit "Restless Souls" bereits das achte Album veröffentlicht, so ist gefühlsmäßig der große Durchbuch hierzulande noch nicht gelungen – unverständlicherweise! Vielleicht, und das ist dieser talentierten Truppe definitiv zu gönnen, klappt es mit dem vorliegenden Material. Toi toi toi!

Marcel Rapp

8/10

musikreviews.de

Mit 20 Jahren auf dem Buckel gehören die "südlichen" EMERALD (es gab bekanntlich auch mal Niederländer gleichen Namens) irgendwie schon zum alten Eisen, obwohl man sie als langjähriger Beobachter der Szene immer noch wie einen "Newcomer" wahrnimmt und mit "Restless Souls" bereits ihr achtes Studioalbum vorliegt. Selbiges klingt ebenfalls nach altem Eisen, doch das ist im Fall der Schweizer nicht unbedingt rostig, geschweige denn schlecht.

Der gerade auf der melodischen Ebene hörbar sorgsam ausgearbeitete Heavy Metal (nicht mehr oder weniger ist es, man braucht ihn nicht mit "Power" oder "Prog" zu verschlagworten) der Gruppe wirkt ein wenig angestaubt, ist aber in seiner derzeitigen Seltenheit umso charmanter. Ein traditionelles Album von einer Stunde, das zu keiner Zeit langweilig wird, hört man dieser Tage selten, doch genau darum handelt es sich bei "Restless Souls".

Gleich das eröffnende 'Freakshow' ist ein Uptempo-Ohrwurm erster Klasse, zumal EMERALD, nachdem sie mehrere Sänger verschlissen haben, mit Mace Mitchell eine denkbar wunderbare Wahl getroffen haben. Der Mann intoniert kraftvoll und nie übertrieben, sodass der Band mehr als zwei Handvoll Hymnen gelingen. 'Digital Slavery' schrammt genauso wie das forsche Highlight 'The Wicked Force' andererseits am Thrash, dessen aggressiveren Duktus der Frontmann ebenfalls souverän beherrscht, ohne einen verkrampften Eindruck zu hinterlassen.

Im Zentrum stehen sagenhaft gute Refrains, deren Eingängigkeit allerdings nie abgeschmackt anmutet, und selber der folkige Ausflug 'Cad Goddeu', die Vertonung eines walisischen Gedichts, passt neben der Ballade 'Set Me Free' nahtlos ins Bild.

FAZIT: Bei EMERALD hat sich (hoffentlich) Konstanz eingestellt, sodass sie spätestens nach "Reckoning Day" von 2017 und fortan Schweizer mit schöner Regelmäßigkeit in stabiler Besetzung Alben wie "Restless Souls" abliefern - von V.O. Pulver (u.a. Gurd) zeitgenössisch fett produziert und zugleich ein gelebter Anachronismus wie aus der Zeit vor der Jahrtausendwende, als zahlreiche mitteleuropäische Acts solche kleinen Perlen für eine überschaubare Klientel veröffentlichten.

Andreas Schiffmann

12/15

heavy-metal.de

Purer Metal aus der Schweiz

Eine Band, die ich viel zu lange vernachlässigt habe

Emerald! Immer wieder taucht diese Band in meinem Leben auf. Einmal habe ich durch Zufall einen Song von Emerald bei einem Kollegen gehört und diesen für sehr gut befunden. Ein anderes Mal hörte ich einen Song auf einem Sampler, den ich sehr stark fand. Im Laufe der Jahre las ich auch immer wieder sehr gute Albumkritiken, bei denen ich dachte, dies könnte eine Truppe ganz nach meinem Geschmack sein. Immer wieder nahm ich mir vor nach dieser Band zu recherchieren, beziehungsweise einmal intensiver in ein Album reinzuhören. Auf einem Festival, ich glaube es war das Turock Festival 2012 in Essen, lauschte ich einer Kapelle von der ich sofort sagte:“ Bor, wat sind die geil!“ Auf meine Frage, wer das denn sei, kam die Antwort:“ Das sind Emerald aus der Schweiz.“ Diesmal recherchierte ich wirklich und kam zunächst durcheinander, da so einige Truppen mit diesem Bandnamen unterwegs sind und waren. Ich fand heraus, dass es sich bei all meinen Begegnungen um Emerald aus der Schweiz handelte. Dabei blieb es leider erstmal, da ich dieses Thema wieder aus den Augen verlor.

George Call, den ich durch seine Zeit als Sänger von Omen sehr verehre und dessen Band Aska auch bärenstarken Heavy Metal zelebriert, ist vor einigen Jahren mein Facebook-Freund geworden. Er postete, ich glaube es war 2017, einen Song. Von wem? Natürlich von Emerald. Und er selbst war der Sänger dieses Songs. Wow, George Call und Emerald vereint, diesen Song und dieses Album muß ich haben. Das waren damals meine Gedanken, aber abermals setzte ich diese Gedanken nicht in die Tat um und ich weiß bis heute nicht warum, denn schließlich besorgte ich mir ja auch die Cloven Hoof Scheibe etwas später, auf der George Call ebenfalls sang. Jedenfalls musste ich schmunzeln, als mir unsere Chefredakteurin die neue Emerald CD in die Hand drückte und ich freute mich schon innerlich darauf. Das neue Album nennt sich 'Restless Souls' und wird am 17.Mai 2019 über ROAR/Soulfood veröffentlicht. Die CD, die ich erhalten habe, kommt im schönen Digipack mit einem coolen Coverartwork und einem Bonustrack(Revenge) daher. Ein Blick in das Booklet verrät mir, George Call ist nicht mit dabei, weswegen ich zunächst leicht enttäuscht bin. Diese Enttäuschung hält aber nicht allzu lange an, denn auch Mace Mitchell ist ein formidabler Sänger, der absolut passend für schnörkellosen Heavy Metal ist.

Womit wir beim Thema wären. Emerald agieren mit 2 Gitarristen(Michael Vaucher und Julien Menth) und auch ein Keyboarder(Thomas Vaucher) ist mit an Bord. Das Keyboard wird atmosphärisch eingesetzt und lässt die Mucke keinesfalls kitschig wirken. Es wird alles geboten was guten Heavy Metal ausmacht. US Metal, NWOBHM, europäischer Heavy Metal, alles dabei. Aber auch gute Power-Balladen(Set Me Free) beherrschen sie und manchmal dringen sie sogar in thrashige Gefilde vor, wie beispielsweise beim forschen 'Digital Slavery'. Der Bass, der von einer Dame(Vania Truttmann) gespielt wird, erinnert bei 'Son Of Sam', genauso wie die Gitarren, an Iron Maiden. Bei dieser Art von Metal erwarte ich keine Innovationen, sondern Leidenschaft, Power, gute Riffs, schöne Melodien, technisches Können, eine gewisse Eingängigkeit der Refrains, ohne kitschig zu wirken und man selber mit geballter Faust dasteht und seine Mähne schüttelt. Und da werde ich bei Emerald bestens bedient. Ach ja, natürlich muß so ein Album auch eine entsprechende Produktion aufweisen, für die V.O. Pulver auf alle Fälle gesorgt hat.

Etwas Epik wird auch aufgefahren, wie gleich zu Beginn des Openers 'Freakshow', welcher sich dann zu einer Uptempo-Nummer mit coolem Refrain entwickelt. Thematisch wird auch viel Abwechslung geboten. Fantasy, Horror, Politik und sozialkritische Themen werden angesprochen. Meine momentanen Lieblingsstücke sind die flotten Nummern 'Digital Slavery' und 'The Wicked Force', die atmosphärischen Stücke 'Restless Soul' und 'Heaven Falls Down' und das bereits erwähnte, eingängige und etwas an Maiden erinnernde 'Son Of Sam'. Einen schwachen Song sucht man vergeblich. Fazit: Abermals begeistern mich Emerald und diesmal verspreche ich hoch und heilig, dass ich mich wirklich mit der Diskografie der Schweizer beschäftigen werde, denn immerhin haben sie schon 8 Alben veröffentlicht und ich bin mir sicher, ich werde dabei noch die ein oder andere Perle entdecken. Anfangen werde ich mit dem Vorgängeralbum 'Reckoning Day', auf dem auch George Call mitwirkt. Allerdings ist dieser dort nur auf 3 Stücken zu hören, wie ich inzwischen erfahren habe. Für 'Restless Souls' spreche ich jedenfalls eine ganz klare Kaufempfehlung aus.

P.S.: Da ich ansonsten die Namen fast aller Bandmitglieder genannt habe, möchte ich noch kurz erwähnen, dass auch Drummer Al Spicher sein Handwerk versteht.

markusheavymusicblog.org

Swiss Heavy Metal isn’t a new player in the fields of Metal music. The band started their endeavor on the late 90’s of the last century and premiered in 1999 with ‘Rebels of Our Time’. Since then the quintet is a constant bringer of music with a new album nearly every third year. Although albums like ‘Unleashed’ were critically acclaimed the band never made into the bigger spotlights.
After some line-up changes demands some time, the dust settled with new guys on board and Reckoning Day’ was a strong return. Two years later the Swiss powerhouse has with ‘Restless Souls’ a next album in the starting block, a longplayer that features twelve songs in the typical Emerald fashion.
The new album includes a further level of fine-tuning of Emerald’s Heavy Metal. Powerful riffs, well-crafted melodies and a restless working rhythm-section are the main pillars of ‘Restless Souls’. Starting with the galloping ‘Freakshow’ via the melodic ‘Cad Goddeu’ to the thundering closing statement ‘Heaven Falls Down’ the album became a solid Heavy Metal record. Emerald is long enough in business to know how things work and they used the experience to their favor. Together with an unbroken passion for Metal the band is a consistency factor in a fast changing world. Horns up.
Markus

(8/10)

metalfrance.net

Et voici « Restless Souls » du groupe suisse EMERALD, huitième galette au compteur pour ce combo, né en 1996 et qui donne dans un genre ancré dans les 80’, à savoir le power mélodique. Alors n’attendez pas de l’originalité ni quoi que ce soit de novateur, j’ajouterai que j’ai failli zapper cet album, n’étant pas un grand fan de ce genre de musique ; mais j’ai quand même, au bout du compte glissé une oreille dans leur univers musical et j’y ai trouvé un certain plaisir, tant ces musiciens ont l’air passionnés par ce qu’ils jouent.

Au menu des titres qui alternent entre heavy thrash (Freakshow, Digital Slavery), heavy speed, avec une légère touche HALLOWEEN comme sur le refrain de The Wicked Force, pouvant aussi flirter avec de l’AOR (Valley of Death), ou bien un heavy plus théâtral comme pour Restless Soul. Bien sûr, on y trouve une ballade (Set Me Free) qui s’avère être pulsée et travaillée sur un mode ambitieux plein d’une belle orchestration. J’ai surtout craqué à l’écoute de Cad Goddeu, au refrain épique et aux riffs festifs.

Ils faut dire, qu’en-dehors de solo de première bourre, de refrain guerrier mélodique, ils savent aussi jouer avec des passages plutôt burnés qui font plaisir à « l’aoreille », alternant passages speed et plus calmes ; entre parenthèses, le batteur sait comment tenir la tension tout au long de cette galette. Après ,le reste est bien place, et même si le style que joue cette formation pourrait passer comme étant has been, et bien, ils savent faire en sorte de démonter une chose : ils adorent cette musique et y mettent leur cœur.

Du coup, c’est fluide, pas trop ampoulé, assez varié, autant que faire se peut. De plus, le chanteur arrive à caracoler sur les mélodies avec un certain coffre, car, oui, leurs titres ne sont jamais linéaires. Il n’y a qu’à écouter son of Sam pour s’en convaincre, car ce titre est plutôt varié dans sa nomenclature. Au final, les fans de ce genre musical devraient aimer, quant à moi, je le répète, même s’ils ne jouent pas dans la gamme d’un metal que j’affectionne, je peux juste dire… Qu’ils assurent. Point barre !

olivier no limit

avenoctum.com

On the surface, Emerald appear to be one of those underground, grafting European Heavy/Power Metal bands that either (1) do a couple of decent albums and vanish, (2) release a few independent ones and keep going for years or (3) plug away releasing good quality albums on a small-ish European label and you either stumble across them or not. Emerald actually fall into category 3. Generally a change of label and committed P.R. company can give a band a new impetus, get them noticed by some different people and set them on the right path again – so here we find Swiss band Emerald on their 8th album (!) and their first for Rock Of Angels (home of like-minded bands such as Mystic Prophecy, Guardians Of Time, Steel Prophet etc), and they sound like they will fit in just fine!

Utilizing the same line-up that delivered their previous album “Reckoning Day” in 2017, boosted by an excellent crisp, heavy, powerful production by V.O. Pulver, the band’s sound has much to offer Metal fans from Power through to Melodic, varying with interest through tempos and attitude. There’s a timeless quality about Emerald’s sound, bringing to mind bands such as Gamma Ray, Iron Fire, Crystal Eyes, Iron Savior and Human Fortress, all bands with similar markers and lengthy careers. Though Emerald’s sound is so rich that any fans of the genre are sure to find their own elements to hook onto.

The vocals, courtesy of Mace Mitchell are varied, dynamic and full-on Metal, reminding me of early-to-mid Kai Hansen at times. A style that for me works at it’s best on the quicker Power Metal tracks like the Gamma Ray-riddled Heaven Falls Down’, ‘The Wicked Force’ which also makes me think of short-lived Metallers Afterworld, and ‘My Final Stand’ with it’s echoes of Helloween’s ‘Victim Of Fate’. Though he also proves he can turn his hand at a decent power-ballad too on ‘Set Me Free’ that has at touches of classic Jon Oliva along with the hints of Savatage in the music.

Rejuvenated or not, only Emerald themselves can tell you, but on the audible evidence here, it certainly sounds that way. There is so much within this album to appeal to any fans within the Heavy/Power/Melodic Metal field – and make no mistake, Emerald are Metal! There’s a warm familiarity as well as a freshness to the songs on “Restless Souls” that, as well as showing maturity, also smacks of the band continuing to grow and embrace a new dawn…plus surely some European dates with Mystic Prophecy at the very least!!??

(7.5/10 Andy Barker)

metal-temple.com

Concept makes or breaks Swiss metal band EMERALD’s latest album, “Restless Souls.” In places, the band’s sixth studio album shines, but in others, the concept and ambiance is either too out there or too weak to make it a unified masterpiece. The album starts strong. The first track, “Freak Show” begins with haunting ambiance. Then, it goes into a classic power metal opener. The concept was what hooked me to the album; the combination of lyrics welcoming the listener to a fictitious freak show and the carnival ambiance the instrumentals created made it an interesting listen.

The ambiance and the conceptual lyrics are what either make or break the tracks on the album. The second song is solid, but the lyrics and ambiance were nothing to write home about. It has some good licks, but it doesn’t stand out to me as anything different than what I’ve heard for the last several weeks of reviewing albums. Same with “Digital Slavery,” the third track, and the sixth track, “The Wicked Force.” However, the latter had better thematic elements and was a solid song. “Son of Sam” was a stand-out for me. With the classic atmosphere and good thrash elements in the chorus, the instrumentals fit well and highlighted the lyrics thematically. The powerful melodies are strong, but the concept, again, is what makes this song. “Final Stand” also had a good, classic atmosphere and good thrash elements in the chorus, but it was more of a stand-out instrumentally.

“Cad Goddeau” and the title track, “Restless Souls,” were also stand-outs. The most symphonic tracks on the album, both had the lyrical and instrumental ambiance to keep me hooked. Unfortunately, the next two songs were less pleasing to me. “Set me Free” had nothing noteworthy in it except for a slower tempo, and “Superhero” didn’t have the same pull as previous, stronger thematic songs. “Heaven Falls Down” and the final bonus track “Revenge” had solid thrash elements and added some variety to a consistently mid-tempo album where the songs were all in 4/4-time.

Overall, the album is hit or miss. When the thematic elements, lyrics, instrumentals, and ambient sound, work together and have some uniqueness, the songs are great. When the instrumentals start out like every other mid-tempo power metal band without the ambiance or concept to take it to the next level, the album falls flat.

Songwriting: 7
Originality: 7
Memorability: 6
Production: 8

Rachel Montgomery

stormbringer.at

Nachdem es zwischen EMERALDs letzten Alben "Unleashed" und "Reckoning Day" zu größeren Veränderungen im Lineup kam, scheint wieder eine gewisse Ruhe in der schweizerischen Heavy-Metal-Schmiede eingekehrt zu sein. Nachdem die teilerneuerte Band zunächst mit "Reckoning Day" gute Kritiken einfahren konnte, bleibt das Sextett im Fluss und liefert mit "Restless Souls" ihr zweites gemeinsames Album und das achte Werk der Band ab.

Mit dem nach "Unleashed" eingestiegenen Sänger Mace Mitchell ertönen EMERALD mit einer kratzbürstigen Stimme, die bei aller Liebe zum traditionellen Metal nicht den guten, alten Rock'n'Roll-Spirit vermissen lässt. Mace Mitchell ist vielleicht nicht der Rob Halford der Schweiz, hat aber eine schöne, charaktervolle Singstimme, der man einfach gerne zuhört.

Musikalisch geht es im Hause EMERALD weiterhin um bodenständigen Heavy Metal nach alter Schule, der die 1980er Jahre wieder blühend aufleben lässt. Auf "Restless Souls" blitzen des Öfteren die jungen FIFTH ANGEL zu Zeiten ihres Zweitwerks "Time Will Tell" durch. Sehr deutlich wird dies bei Songs wie "Valley Of Death" oder "Son Of Sam", die stark auf eingängige Melodien mit Keyboard-Untermalung und Mitsing-Refrains bauen. Die einfache wie geniale Erfolgsformel funktionierte 1989, tut es noch heute und beeinflusst den Verfasser dieser Zeilen unbewusst dazu, die besagte Scheibe der Seattler Engel noch einmal hören zu wollen [...dabei hatte mich der fast inflationäre Gebrauch dieser Eingängigkeitsformel seiner Zeit doch ein wenig gestört...]. Zum Glück klingen nicht alle Stücke auf "Restless Souls" identisch und bieten trotz gemeinsamen Nenners genügend Abwechslung. Songs wie der Opener "Freakshow", "Digital Slavery" oder die Speed-/Thrash-Metal-Keule "The Wicked Force" zeigen, dass EMERALD auch ganz andere Saiten aufziehen können. Auch einen Exoten wie "Cad Goddeu" hätte man eher im Mittelaltersektor als im Heavy Metal erwartet. Zum Ende der Platte zeigen sich die Schweizer auch gerne mal emotional bis balladesk und laden mit "Set Me Free" zum Feuerzeugwedeln ein. Mit "Superhero" folgt schließlich eine melancholische Powerballade und eine der Perlen des Albums. Einzig "My Final Stand" und der Titelsong hängen in der Wertung nach unten durch bzw. entwickeln sich mit der Zeit ein wenig zur Käseplatte.

Unterm Strich bleibt "Restless Souls" eine abwechslungsreiche und kurzweilige Heavy-Metal-Scheibe, mit der man trotz gelegentlicher Besuche von Frau Antje sehr viel Spaß haben kann. Einerseits betrübt es ein wenig, dass sich ausgerechnet der Titelsong als Kröte entpuppt, aber andererseits würde z. B. "Son Of Sam" als Albumtitel doch eher seltsam klingen. Und wenn wir mal ehrlich sind, ist der "Superhero" als Schlagzeile auch schon ein alter Hut. Dann bleiben die Schweizer besser "rastlos" und versorgen uns auch in Zukunft fleißig mit frischem Traditionsstahl.

Lord Seriousface

3.5/5

darkstars.de

Alles andere als Schweizer Käse ist das neue und bereits achte Werk der Heavy-Metal Band EMERALD aus der Schweiz. Oldschool Metal mit starker 80er Jahre Schlagseite bestimmt auch „Restless Souls“. Sänger Mace Mitchell hat eine recht kratzige Stimmlage, die nicht jedem gefallen wird. Zu den Songs passt das allerdings gut und bringt etwas dreckigen Rock`n Roll in den ansonsten recht klischeehaften Heavy Metal der Band. Manches wie „Valley Of Death“ ist recht gefällig geraten und die Keyboard Sounds nicht immer passend. Mit „The Wicked Force“ oder „Freakshow“ sind allerdings auch zwei fette Knaller unter den 12 Songs der CD. Insgesamt regiert auf „Restless Souls“ allerdings doch eher der Durchschnitt. Das ist zwar alles handwerklich gut gemacht und auch instrumental ansprechend, mir fehlen allerdings etwas die zündenden Ideen, die aus Allerwelts Metal Songs Hits machen. Wer jedoch auf klassischen Heavy Metal alter Schule steht wird eventuell mit EMERALD warm werden. Einfach mal selber rein hören, auf YouTube wird man schnell fündig. Knappe sieben Zähler für „Restless Souls“ sind erst einmal drin.

Chris Strieder vergibt 7 von 10 Punkten

musipediaofmetal.blogspot.com

Power metal doesn’t need to be anything fancy, really. When it’s done right, it rocks. Emerald’s Restless Souls isn’t missing anything you’d look for in a solid power metal record. The fantasy-fueled, swords and sorcerers-style power metal has already been perfected, and as such its unlikely anyone new will come along and completely dwarf the greats of the scene, but with this record, Emerald nevertheless show their ability to firmly hold their ground. The first half or so of the album is epic and fast-paced, with songs like Valley Of Death and Son Of Sam throwing the record into gear. About mid-way though, it starts to drag a little, and never really fully recovers to the force and vigor it has at the beginning. That’s not to say the songs on the second half of the record aren’t good enough; it’s more of a pacing thing and could easily be fixed by switching up the order of the songs. Still, this is a solid album, and is probably what any Emerald fan would expect.

MBlade

7/10

bleeding4metal.de

Die Schweizer EMERALD veröffentlichen dieser Tage mittlerweile ihren achten Dreher, und dieser ist im besten Wortsinne eine sehr solide Veranstaltung geworden. "Restless Souls" ist bestimmt nicht das Menü eines Sternekochs, aber es spricht auch nichts gegen ein leckeres hausgemachtes Schnitzel, oder? Nach dem Intro liefert 'Freakshow' schon direkt die Blaupause für das, was auf den zwölf Tracks geboten wird. Klassischer Heavy Metal aus dem Lehrbuch ohne großartigen Schnick-Schnack, aber eben auch meistens ohne jegliche Überraschungen. Hier mal ein Schuss US-Metal, dort mal eine Prise mehr Keyboards und, ja, in 'Cad Goddeu' gibt es einen dezenten Touch von Mittelalter. Ja, 'Set Me Free' ist eine weitgehend kitschfreie Ballade, und ja, es gibt auch mal einen dezenten Ausbruch in höhere Geschwindigkeiten. 'Heaven Falls Down' zum Beispiel erinnert mehr als dezent an die frühen HELLOWEEN, insbesondere die Titeleröffnung kommt dem geneigten Hörer doch ziemlich bekannt vor.

Am Ende sind es bei dieser Art Metal jedoch meistens die Melodien, die sich im Gehirn festsetzen müssen, da es eine große Masse an ähnlich gelagerten Veröffentlichungen über die letzten Jahr(zehnt)e gegeben hat. Und hier kommen wir dann auch zur Krux, denn genau diese Melodien sind auf "Restless Souls" eben so, wie das eingangs erwähnte Schnitzel. Nicht schlecht und man kann das durchaus häufig konsumieren, aber so richtig dauerhaft in Erinnerung wollen sie nicht hängenbleiben. Dafür ist das Gebotene am Ende einfach zu bieder und schon zu oft gehört, wiederholt und kopiert worden. Dabei ist aber festzuhalten, dass die einzelnen instrumentalen, stimmlichen und produktionstechnischen Zutaten, alle ohne Ausfall daherkommen. Es fehlt eben nur das gewisse Etwas, was aus einem gewöhnlichen oder durchschnittlichem Album eines macht, an das man sich auch nach dem direkten Hören noch erinnert.

Man darf den Schweizern also durchaus zum achten Album beziehungsweise insbesondere zum Durchhaltevermögen über die Jahre gratulieren, dennoch liefert "Restless Souls" irgendwie nicht genug Erinnerungswertes, um sich über einen längeren Zeitraum regelmäßig in die Player zu schmuggeln. Fazit: Schlecht ist es bestimmt nicht, aber irgendwie auch nichts was man unbedingt probieren müsste. Für Fans die solide Heavy Metal Hausmannskost mögen und gern das hören wollen, was sie eben schon immer gehört haben.

Stormrider

6/10

metal-hammer.de

Obwohl die schweizerische Truppe Emerald bereits 1995 das Licht der Welt erblickte und bis heute die stattliche Anzahl von sieben Alben veröffentlichte – zahlreiche Besetzungswechsel inklusive –, warf der Band-Name, um ehrlich zu sein, zunächst ein großes Fragezeichen auf. Doch vielleicht ist Platte Nummer acht dazu in der Lage, Emerald einen festeren Stand in der Heavy Metal-Gemeinde zu bescheren beziehungsweise final zu etablieren. Unter dem Namen RESTLESS SOULS vereinen Emerald zahlreiche neue Kreationen, stilistisch im klassischen Heavy-Sound der Achtziger Jahre gehalten, auch wenn den Hörer hier und da einige Ausschläge erwarten. Groovend, samt gehässigem Lachen und verrücktem Aufschrei beginnt ‘Freakshow’. Wer glaubt, der Name sei Programm, wird aber leider relativ schnell in die öde Realität zurückkatapultiert.
Was in Ordnung beginnt, wird viel zu schnell langweilig und plätschert vielmehr vor sich hin, als dass es zum Abgehen animiert. Bereits Stück Nummer eins steht stellvertretend für das gesamte Album, dem es schlichtweg an Pepp fehlt. Auch wenn Emerald deutlichere Wege in Richtung Speed- und Thrash Metal einschlagen (‘Digital Slavery’, ‘The ­Wicked Force’ oder ‘Heaven Falls Down’), entzündet RESTLESS SOULS kein Feuerwerk – nettes Riffing hin oder her. ‘Cad Goddeu’ überrascht doch noch, da es mit seinem folkigen und leicht mittelalterlichen Anstrich aus allem Dargebotenen heraussticht und Emerald in einem nicht zu erwartenden Klangfeld zeigt – wenn auch untypisch. So wird die Band wahrscheinlich weiter für ihren Anhängerkreis musizieren; und das ganz ohne Frage zu Recht. Doch den großen Coup können Emerald mit RESTLESS SOULS nicht landen.

3/7

lordsofmetal.nl

Jori : Toen twee jaar geleden `Reckoning Day` van het Zwitserse Emerald uitkwam, beloofde drummer Al Spicer in een interview dat we na een lange stilte niet zomaar meer van Emerald af zouden zijn. Welnu, de band heeft woord gehouden, want nu ligt de opvolger van `Reckoning Day` klaar in de vorm van het nieuwe album `Restless Souls`. En een unicum voor deze band: geen line-up wijzigingen sinds het laatste album! Een goed voorteken, gezien ik erg gecharmeerd was van `Reckoning Day`. Hoe zou `Restless Souls` zich tot deze plaat verhouden?

Oh happy days! `Restless Souls` is in alle opzichten het meest logische vervolg op `Reckoning Day` wat we ons hadden kunnen wensen! Er is het openende `Freakshow`, wat na een apart intro met zelfs een black metal fryscream gelijk een mooie bloemlezing is van alle Emerald elementen van deze periode. Stevige riffs, stevige backing vocals in een pakkend refrein, de uitstekende karakteristieke zang van Mace, het is er allemaal! `Valley Of Death` brengt het melodische aspect van de band wat meer naar voren, en raakt het geluid dat van de oude Edguy albums. `Digital Slavery` is het nummer van de toepasselijke videoclip, waarin je de eigenlijke videoclip ziet door schermpjes waar mensen (ook geacteerd door de bandleden) naar kijken en ook ongepaste YouTube reacties achterlaten. Ik heb er smakelijk en tegelijkertijd met kromme tenen om moeten lachen. `Son Of Sam` is een duidelijke knipoog naar Iron Maiden, zeker in de baslijn.

`My Last Stand` is weer wat melodisch, maar heeft zeker ook briljant gitaarwerk, zeker even luisteren! `Cad Goddeu` is het langste en meest groots opgezette nummer en daarmee het vlaggenschip van het album. Ik meen een doedelzak te horen, of iets wat er op lijkt. Dit is zes minuten puur genieten terwijl we langs prachtige melodische metal, gevoelige piano-zang duetten naar een bijna Summoning-achtig einde worden gevoerd. Emerald is ook een van die bands die echt mooie ballads weet te maken en daar krijgen we met `Set Me Free` weer een fraai voorbeeld van, het lijkt sprekend op `Beyond Forever` van het vorige album, en dat is geen straf om naar te luisteren. Met `Superhero` en `Heaven Falls Down` krijgen we dan nog een paar meer straightforward heavy metal nummers om de zaak mee af te sluiten. Niet helemaal om mee af te sluiten trouwens, want op de CD versie staat nog een heropname van `Revenge` als bonus track, een nummer wat oorspronkelijk op `Hymns To Steel` uit 2007 stond.

Het lijkt er inderdaad op dat Emerald nu hier is om te blijven en sterker is dan ooit tevoren. Ook dit album behoort weer tot de top notch Europese power metal en zal de oude fans zeker tevreden stellen, en ook een hoop nieuwe zieltjes kunnen winnen!

musika.be

Sinds 1995 timmert het Zwitserse Emerald aan een muzikale carrière en het zestal komt er nu aan met zijn achtste full-album ‘Restless Souls’ getiteld. Het album telt twaalf nummers heavy metal / power metal. ‘Freakshow’ en ‘Valley Of Death’ zijn twee gemakkelijk mee te brullen nummers die meteen de toon zetten voor dit album: Dit klinkt krachtig, melodieus maar is ook catchy en aanstekelijk. Zonder het warme water opnieuw te hebben uitgevonden, zorgt Emerald dat we goedkeurend knikken. Als de heren en dame – Mace Mitchell (vocals), Julien Menth (gitaar), Michael Vaucher (gitaar), Vania Truttmann (bass), Thomas Vaucher (keyboards) en Al Spicher (drums) – dit niveau kunnen aanhouden, kunnen we ons als liefhebbers van heavy metal / power metal opmaken voor een uurtje krachtige, melodieuze metal. En ja hoor, het zestal laat geen steekjes vallen: we omgorden op tijd en stond onze luchtgitaar, we scanderen de gemakkelijk in het gehoor liggende refreinen uitbundig meer, … Kortom, we genieten van de twaalf tracks op dit schijfje die genoeg variatie biedt ons bij de les te houden. Een knipoog naar Iron Maiden (‘Son Of Sam’), een accentje speed en thrash metal (zoals in bijvoorbeeld ‘Digital Slavery’), een vleugje hard rock (‘Superhero’), eerder epische nummers (o.a. ‘My Restless Soul’), een ballade (‘Set Me Free’): het komt allemaal aan bod en het wordt met verve gebracht (enkel de ballade zullen we bij extra luisterbeurten skippen). Emerald blaast ons zeker niet omver met ‘Restless Souls’, maar we beleefden wel een aangename tijd bij onze luistersessies.

Luc Ghyselen (78)

suffissocore.com

Dopo ‘The Order Of The Silver Compass’ degli Athanasia ed il fenomenale ritorno degli Steel Prophet, ROAR! mette a segno un altro colpo importante con l’ottavo lavoro in studio di questi veterani della scena heavy svizzera. L’artwork di Laszlo Prucz ben introduce una scaletta in cui vengono alternate tracce speed-thrash reminiscenti dei gloriosi anni ottanta, power ballad di qualità (‘Set Me Free’) e passaggi melodici epici (‘Valley Of Death’, ‘My Final Stand’ e pure la maideniana ‘Son Of Sam’). ‘Restless Souls’ ha goduto dei servigi in studio di V.O. Pulver (Destruction) e suona molto più fresco e moderno di tanti dischi, editi per etichette importanti, che vorrebbero imporre il proprio dominio sul movimento power di oggi. Con semplicità e competenza, tra narrazione horror ed un pizzico di critica socio-politica, gli Emerald sono riusciti a bilanciare il suono degli esordi (‘Rebels Of Our Time’ e ‘Calling The Knights’) con idee nuove e brillanti, senza smarrire i risultati raggiunti con l’ultimo ‘Reckoning Day’. Rispetto al disco precedente la presa dei ritornelli è maggiore e la sensazione è che i pezzi siano stati studiati appositamente per la sede live. Mace Mitchell se la cava bene al microfono e la coppia di asce formata da Michael Vaucher e Julien Menth non teme confronti con nessuno.

Lorenzo Becciani

metal.de

Bei EMERALD steht ein Jubiläum ins Haus: Es ist 20 Jahre her, dass das Debüt „Rebels Of Our Time“ erschien. Verändert hat sich seitdem nicht viel. Die Schweizer bringen einfach klassische Metal-Alben heraus, die entweder mal besser ausfallen oder sich im Mittelmaß verlieren.
Das liegt daran, dass EMERALD die Kanten fehlen, was nicht mal die Schuld der Keyboards ist, sondern das Resultat eines mutlosen Songwritings, welches sich überraschungsarm auf ausgetretenen Pfaden bewegt. Oft billige Melodien und Midtempo sorgen nicht gerade für erhöhte Kopfrotationen. Diese kommen dann eher bei schnelleren Songs wie ‚Digital Slavery‘ oder ‚The Wicked Force‘ auf, die auch nicht durch Innovation auffallen, sondern vielmehr das alte Gesetz, nach dem bei schnelleren Songs das Songwriting in den Hintergrund tritt, bestätigt.
Auf „Restless Souls“ gelingt nicht so viel
Das wissen auch die Schweizer und wagen sich mit ‚Cad Goddeu‘ etwas aus dem Fenster. Spielzeit von sechseinhalb Minuten, Chöre, Dudelsack-Intro. Allerdings fällt die Nummer nicht so episch aus, wie erhofft, sondern wirkt durch seine Melodieführung eher kitschig. Zugegeben, ein schmaler Grat. Die in der Presseinfo genannte Gesellschaftskritik bewegt sich auch in einem eher unspektakulären Rahmen. So geht es u.a. um die Rolle der USA als Weltpolizei und der zunehmenden Verlagerung des Lebens in Soziale Netzwerke. Diskussionen, die in ihrem Charakter meistens so banal und kontrovers wie Smalltalk geführt werden. Es soll bei all der Kritik aber nicht unterschlagen werden, dass Sänger Mace Mitchell ziemlich passabel singt. Er versucht, den klassischen Metal-Frontmann raushängen zu lassen und kommt dabei auch an seine Grenzen. Das gibt der Musik aber einen leichten US-Metal-Touch.
Ein Umstand, der mir bei der Recherche zu dieser Review begegnet ist, beschreibt den Sound von EMERALD ziemlich gut: Auf Metal-Archives sind sechs Bands unter diesem Namen gelistet, die allesamt klassischen Heavy Metal machen. Und so knabbert auch „Restless Souls“ an einer fehlenden eigenen Identität. Es gibt inzwischen zig Bands, die Alben auf einem höheren Niveau veröffentlichen, weswegen EMERALD nur noch mit dem Verweis auf ihr Alter Aufmerksamkeit herrausstechen können. Und das ist nicht gerade schmeichelhaft.

Philipp Gravenhorst

5/10

loudandproud.it

Sono molti aspetti, gli Emerald sono l’esempio perfetto di quanto contino per una band costanza e determinazione. No, non che la band svizzera abbia mai raggiunto una qualche forma di successo commerciale. Ma, dopo quasi un quarto di secolo di carriera, è ancora qui tra noi con un disco tutto nuovo – l’ottavo della loro storia. E questo è già un risultato degno di nota. Si potrebbe dire che in questi ventiquattro anni – la band è nata nel 1995, il primo disco è del 1999 – gli Emerald non abbiano proprio lasciato il segno nella storia dell’heavy metal, ma tant’è… Ci hanno messo passione, impegno, costanza, e per certi versi vanno già applauditi per questo. Quelli che sono indubbi sono i progressi fatti nel tempo, sia a livello compositivo che strumentale – da qualche anno con Mace Mitchell gli svizzeri possono contare su un cantante di buon livello, ad esempio. Il risultato è che ‘Restless Souls’ si lascia ascoltare, piazzando qualche brano davvero valido – l’incalzante ‘Son Of Sam’ ad esempio, o la variegata title-track, con le sue atmosfere dilatate ed a tratti teatrali… Non è un disco costante, questo no. E ci sono pezzi fin troppo lineari, ai confini del banale – come purtroppo alla band è successo troppe volte in passato. Il doppio lavoro di chitarra di Julien Menth e Michael Vaucher resta sicuramente tra i punti di forza di una band che si conferma di buon livello, anche se ancora una volta lontano dal top. Gli amanti del metal classico dalla inflessioni melodiche non resteranno però delusi da ‘Restless Souls’, questo no…

Sandro Buti

3.5/5

metalzone.gr

ΕΛΒΕΤΙΚΟ ΤΥΡΙ ΜΕ ΜΠΟΛΙΚΕΣ ΤΡΥΠΕΣ

Υπάρχουν αρκετές μπάντες με το όνομα Emerald, μια όμως έχει (πάνω από) 20 χρόνια στην πλάτη της και 8 δίσκους. Οι Ελβετοί Emerald. Το κουιντέτο τους αποτελούνταν από τα αδέρφια Vaucher στις κιθάρες και πλήκτρα αντίστοιχα, μαζί με τον Julmy (έτερος κιθαρίστας και τραγουδιστής της μπάντας) και το τότε ρυθμικό δίδυμο και η πορεία τους ξεκινά με το αυτοχρηματοδοτούμενο ‘’Rebels Of Our Time’’. Heavy Metal, και μάλιστα μελωδικότατον. Τα χρόνια πέρασαν, αρκετοί ενδιαφέροντες δίσκοι προστέθηκαν όπως και κάποιες αλλαγές. Πιο σημαντική, η φυγή του Julmy κάπου πριν μια δεκαετία και την μπάντα να γίνεται εξαμελής. Στον προηγούμενο δίσκο ‘’Reckoning Day’’ υπήρξαν σημαντικές αλλαγές και πάλι, και στην σύνθεση της μπάντας αλλά και αρκετές αλλαγές στον ήχο. Το ‘’Resteless Souls’’ είναι το τελευταίο τους κατόρθωμα και κυκλοφόρησε πρόσφατα από την Rock Of Angels ενώ το βρίσκουμε διαθέσιμο εκτός από βινύλιο και σε digipak cd. Ένα μέτριο προς το καλό εξώφυλλο και η πολύ καλή παραγωγή του Pulver, συμπληρώνουν το παζλ του τελευταίου τους δίσκου.
Σε αντίθεση με τον προηγούμενο δίσκο, εδώ συνθετικά συμμετέχουν όλοι και ο δίσκος ακούγεται πιο ποικίλος. Μιλάμε πάντοτε για τα πλαίσια του Ευρωπαικού Heavy/Power Metal. Μελωδίες στις κιθάρες, αρκετά γκρουβάτοι ρυθμοί, μοντέρνος (όχι με την κακή έννοια) ήχος, γρέζα φωνητικά και αρκετά διπλά-πολυφωνικά στα ρεφρέν. Μια χαρά όλα, ευχάριστος δίσκος για ευχάριστες διαθέσεις και στιγμές χωρίς το κάτι παραπάνω. Ωραία τραγούδια υπάρχουν και έχουν και ονόματα: ‘’Valley Of Death’’, ‘’Son Of Sam’’ (πιθανότατα το καλύτερο του δίσκου), το ομώνυμο και η μπαλάντα ‘’Set Me Free’’. Ωραία σόλος, γρήγορα τέμπος, ικανοποιητικά φωνητικά και οι πύλες ώστε να εισέλθει Ευρωπαικό (Τευτονικό) heavy metal ανοίγουν. Οι λάτρεις των solos θα μείνουν πολύ ευχαριστημένοι μιας και υπάρχουν άφθονα κιθαριστικά μέρη και ο ήχος είναι πολύ οργανικός παρόλο τις μελωδίες στις οποίες διέπεται. Από την μια δεν θέλω να μειώσω τον δίσκο αλλά από την άλλη δεν μπορώ και να το εκθειάσω μιας και υπάρχουν αρκετές μέτριες συνθετικές στιγμές και μετά από 4-5 ακούσματα άρχισα να βαριέμαι τον δίσκο. Άντε να τον έχεις αγοράσει και να τον βγάλεις μετά από κάποιο καιρό προτιμώντας τον από άλλα δεκάδες καλύτερα ακούσματα…


70%

angrymetalguy.com

Emerald is a time capsule. The two years since our last meeting grayed the shit out of me, but their Swiss cheese popped out just as chipper and evergreen as I remember. I suppose I should appreciate knowing what to expect. 24 years on and 8 albums in, Emerald found their niche and niched the hell out of it. They’re the anti-power power band, the least dense of the heavy metals, sitting too squarely in the center of the palate to love or loathe. Vim without vigor, vinegar without piss, a good script but a poor adaptation. You know the drill—or do you? Might Emerald have finally unearthed a gem in Restless Souls?
Far be it from Emerald to reinvent the wheel now. But to their credit, their uniform, cookie-cutter heavy metal was never just that, and isn’t now. The trademark of tandem of Michael Vaucher and Julien Menth pushes the power metal potential of Iron Maiden to its limits, wielding heavy and power akimbo throughout opener “Freakshow.” Much like last time (and the time before that), little here impresses or evolves over its five minutes. The song, like follow-up “Valley of Death,” could be any track in Emerald‘s jewel case. Their -beats just aren’t up- enough, a lack of power metal pep resulting in choruses that skim instead of soar and riffs that trot instead of gallop. Between big Overkill vibes on “Digital Slavery,” the taut Bay Area-worship on “The Wicked Force,” and the Judas Priest-turned-shred of closer “Heaven Falls Down,” Emerald‘s heartier influences fare much better. Unfortunately, the record’s inherent makeup tilts towards the cut of Maiden castoff “Son of Sam”1 and away from the bits that succeed more naturally.
As you’d expect from a band older than a good lot of you, the clunk factor is pretty low. Even the painful lyrics of “Superhero” are balanced out. But with the record’s hobbit hole ceilings, the good, bad, and ugly fall within pretty narrow bounds. Any emotion poured into Restless Souls‘ creation fails to translate on this end; anger escapes me as wholly as thrill. The riffs never read half as well live than on paper, and experimentation exists only as far as yet another Bon Jovi talk box segment.2 The inexorable stench of safety pervades the entirety of the record. Too often do Emerald open with a nuclear riff only to settle into a restrained, neutered mid-pace that, like on “The Final Stand,” guts rippers and ballads alike. “Cad Goddeau” cleans out the stinky cheese it truly needs, “Valley of Death” lacks the energy it needs to make use of its choruses, and only highlight “Heaven Falls Down” commits to the pace needed for an ace banger.

Despite wearing influences up and down his sleeves, Mace Mitchell’s vocal performance lacks consistency. Shocking, I know. One song, he’s fire, the next, he’s ash. It’s hard to believe that the same guy strongmans “Set Me Free” and “Restless Souls” to success while fueling the ten toddler trike pile-ups of “Valley of Death” and “Cad Goddeau.” Even Mitchell’s better takes are more impression than homage, and he’d do better to settle on one instead of quantum leaping across Rob Halford, Dave Mustaine, Nils Patrik Johansson, take your pick. On the flip side, for all the issues I have with this record, V.O. Pulver’s production work is not one of them. Emerald‘s kaleidoscope offerings never sounded so good as they careen across the metal cosplay convention. Vania Truttmann’s bass presence plumps up a gorgeous offering punctuated by the ease with which Restless Souls takes on its many looks.
I don’t know if “disappointed” is really the right word; at this point, I’d be kidding you if I said my expectations for Restless Souls diverged greatly from reality. If anything, it features material Emerald are comfortable writing and seemingly enjoy playing. Sure, they won’t break any hearts or surprise anyone, for better or worse.3 But more than any band I know, Emerald do fine being fine. If that’s fine with you, maybe you’ll find it easier to be green than I do.

Dr. Wvrm

Rating: 2.0/5.0