Thomas Vaucher

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Reviews Reckoning Day

http://rockcastle-franken.de

Was macht aus einem guten Album ein Super-Album ? Klar, in erster Linie die Qualität der Musiker, dann natürlich exzellentes Songwriting und nicht zuletzt der Umstand, das man Songs präsentiert, die man immer wieder hören möchte und dies auch tut.

All das beinhaltet „Reckoning Day“, das siebte Studialbum der Schweizer Heavy-/Power-Truppe Emerald. Und das kommt nicht von ungefähr, sind die Eidgenossen doch schon über 20 Jahre im Geschäft und haben schon das ein oder andere musikalische Ausrufezeichen gesetzt. Allen voran die letzten Alben „Re-Forged“ und „Unleashed“. Aber mit „Reckoning Day“ toppen sie alles, was von ihnen bisher veröffentlicht wurde. Und nicht nur das...ich spreche hier offiziell vom bisher besten Power-/Heavy Metal Album des Jahres 2017 und an diesem werden sich, zumindest für mich, alle folgenden messen müssen.

Vielleicht liegt dieser nun zumindest musikalische Durchbruch auch am (wieder mal) neuen Sänger Mace Mitchell, der den Jungs hoffentlich nun lange erhalten bleibt. Denn der Mann hat eine bärenstarke Stimme, die zwar immer mal wieder diversen Größen ähnelt, aber sehr eigenständig und mit dem gewissen Etwas im Timbre auftrumpft. Aber auch die Instrumentalisten, allen voran natürlich die Gitarristen, Michael Vaucher und Julien Menth, liefern einen dermaßen geilen und tighten Job ab, daß man mit Freude jedes Lick und jedes Riff aufsaugt. Bassistin Vania Truttmann (ja, Emerald haben eine Dame am Viersaiter) und Al Spicher stehen aber nicht viel nach und legen ein fulminantes Soundgerüst, welches Keyboarder Thomas Vaucher stilvoll, aber nie egoistisch ergänzt.

Doch was ist denn nun mit den Songs ? Nun, hier gibt’s 15 an der Zahl (inklusive einer Bonus-Nummer) und keiner, ich wiederhole, KEINER fällt auch nur in irgendeiner Form ab. Das ist insofern außergewöhnlich, da Emerald sowohl pfeilschnelle Speed-Power-Songs, als auch ruhigere, balladeske Tracks bieten. Und jede Spielart, egal ob melodische Power-Stücke oder pure Heavy Metal Abfahrten, sowie eben ruhigere Momente scheinen der Band zu liegen. Selten habe ich ein solch homogenes Album, eine solch komplette Band gehört.

„Only The Reaper Wins“....ach hört doch auf. Mit solch einem Opener gewinnst du auch als Band. Fernöstliche Gitarren läuten den Song ein, bevor dich das Powerdrumming sofort fesselt. Der Headbanger in dir erwacht. Mace Mitchell überzeugt bereits mit seinen ersten Einsätzen und offenbart seine tolle Stimme, die sowohl in den Leads, als auch in den Refrains ganze Klasse beweist. Tolles Gitarrensolo noch...fertig ist der perfekte Einstieg in ein atemberaubendes Album.

Weiter geht’s mit „Black Pyramid“, dem Titel entsprechend ebenfalls mit leichten orientalischen Vibes, kann man hier den in Folge öfters auftretenden Iron Maiden-Einfluss erkennen. Auch Mace hat immer mal wieder kurz den Dickinson drauf, kupfert aber mitnichten ab. Wenn man an „Reckoning Day“ etwas kritisieren will, dann diesen Song. Denn er ist trotz starker Rhythmen, der am wenigsten aufregendste des Albums. Liegt aber einfach wohl daran, daß danach nur noch Spitzenklasse folgt.

Sei es die fantastische Power Metal Hymne „Horns Up“, die mit einem endgeilen Refrain aufwartet und dich unvermittelt mitsingen lässt (Metal Church lassen irgendwie grüßen !), die niemals kitschig wirkende Lagerfeuer-Ballade „Beyond Forever“, welche durch Chorgesänge zur bestmöglichen American Hard Rock Hymne wächst (Skid Row, anyone ?) oder das ebenfalls leicht an Metal Church erinnernde Galopp-Gitarrenläufe-Monster „Ridden By Fear“, das sich in einen wahren Powermetal-Rausch spielt...es gibt keine schwachen Momente. Doch damit nicht genug....

In der zweiten Hälfte des Albums vertonen Emerald eine Konzeptstory aus der Feder von Keyboarder Thomas Vaucher, nämlich „Die Burgundischen Kriege“. Eine Story über den Konflikt der Eidgenossen mit dem letzten Burgunderkönig Karl dem Kühnen. Komplexe Story, metallische Umsetzung. Eine solche Konzeptstory erfordert natürlich mehr Epik und Spannung, was Emerald dann auch den Stücken entsprechend einverleiben. Immer wieder werden die einzelnen Songs von kurzen instrumentalen Intermezzi eingeleitet, meist in Form von symphonischen Klängen, Marschrhythmen oder traurig schaurigen Sounds. Die Songs selbst fügen sich nahtlos in das komplette Album ein, was Qualität und Ausrichtung betrifft, eben mit einem kleinen Schuß Epik mehr. Herausragend für mich hier „Trees Full Of Tears“. Beginnend mit einem unheilvollen Piano-/Gitarrenpart wird der Song rasch flotter und glänzt mit starkem Refrain. Ergänzt wird das Ganze durch eine Powermetal-Passage a'la Stratovarius und Krächzgeräusche diversen Gefieders, vornehmlich Krähen. Mit „Signum Dei“ baut man, der Geschichte geschuldet, noch eine stark keyboardorientierte, pathtetisch...ja, sakrale Nummer ein. Man ist immer wieder überrascht, woher Emerald zwischendurch immer diese tollen Melodien zaubern. Letzendlich klingt die Story wortwörtlich mit „Fading History“ durch Spoken Words aus.

Was ich allerdings auf „Reckoning Day“ als Fehler empfinde ist, daß man bei den Songs „Evolution in Reverse, „Through The Storm“ und „End Of The World“ Sanges-Vorgänger George Call (ex-Omen, Aska) ranlässt anstelle von Mace Mitchell. Nicht, daß Call ein schlechter Sänger wäre oder die Songs schlecht, ganz im Gegenteil. Gerade „Evolution In Reverse“ ist ein wahrer Speed-Kracher. Nein, ich hätte diese Songs halt gerne mit Neu-Sänger Mace gehört, um die Faszination dieses Albums in seiner Komplettheit mit ihm am Mikro zu bewerten. Nun gut.
Produziert wurde das Album übrigens von V.O. Pulver (Gurd, Destruction). Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Hammersound, enorm druckvoll und transparent. Artwork ist geschmackvoll und erinnert an Iron Maiden, was nicht zuletzt an Gestalter Hervé Monjeaud liegt. Rundum....es stimmt einfach alles.

Also, was unterscheidet nun ein gutes Album von einem Super-Album ? Ihr habt es gerade gelesen...

Tja, und warum zückst du dann nicht die Höchstnote, Kerb ? Nun, weil bei „Black Pyramid“ etwas Zugkraft fehlt und weil Mace Mitchell nicht alle Songs eingesungen hat. Deshalb.

Wenn Emerald mit diesem Album jetzt nicht endlich durch die Decke gehen, weiß ich auch nicht mehr weiter. Der Smaragd strahlt grüner denn je....Album des Jahres verdächtig !!

9/10

Kerbinator

www.ffm-rock.de

Seit 2007 bei PURE STEEL RECORDS unter Vertrag blickt die Schweizer Heavy Metalband EMERALD auf eine zwanzigjährige Karriere zurück, der sich nun das lange erwartete 7. Studio-Album anschließt, das sich zugleich als vielseitigstes, ideenreichstes und reifstes Werk der Schweizer Powermetalformation entpuppt. Neu-Sänger Mace Mitchell ist problemlos in der Lage, seinem exzellenten Vorgänger Thomas L. Winkler das Wasser zu reichen, der Mann liefert eine superbe flexibel alles Facetten des Hochtonspektrums ausreizende Gesangsleistung ab, sogar High Pitched Screams in treibende Powermetalhymnen-Hämmer wie „Black Pyramid“ einbauend, die alle Kritiker schnell verstummen lassen dürfte. Sahnehymnen wie „Only The Reaper Wins“, „Black Pyramid“, „Ridden bei Fear“ brillieren durch kraftvolle Gitarrenwände, ausdrucksstarken sich irgendwo im Schnittmengenbereich Szeneprägender Institutionen wie HELLOWEEN, GAMMA RAY, PRIMAL FEAR und HAMMERFALL bewegenden Gesangsstrukturen, knalliges Drumming auf extrem hohen Melodielevel verfügen, beinhaltet 'Reckoning Day' in Hülle und Fülle. Das feine Album-Coverartwork von Hervé Monjeaud (der im Rahmen seines künstlerischen Schaffens schon optische Zuckergüsse u. a. für IRON MAIDEN, GAMMA RAY, PERSUADER und SILENT FORCE kreierte) ist ein Augenschmaus der Extraklasse; mittels superb druckvoller Transparent Produktion von V. O. Pulver wird dem Edel-Powermetakracher zusätzlich die Krone aufgesetzt.

So abwechslungsreich gehaltvoll dramatisch wie dieser Schleifstein ist mir schon seit geraumer Zeit kein Powermetalrelease mehr ins Gehör gedrungen. Das ergreifende Balladenstück „Beyond Forever“ weckt eindrucksvoll Gefühle, Balladen solch immensem Nachhalls vermisst man gerade von Combos wie SKID ROW nach 'Eighteen and Live“ und „I Remember You“ schon viel zu lange. „Black Pyramid“ endet im kompromisslos knüppelnden Thrashmodus. Das Besondere hebt man sich für Alben derart hochkarätig qualitativem Inhaltes bis zum Schluß auf. Erstmals in ihrer Bandhistory wagen sich EMERALD an die extrem schwierig zu vertonende Geschichte der Burgunderkriege nach historischer Romanvorlage „Der Löwe von Burgund“ von Thomas Vaucher, deren Inhalt sich um den Konflikt zwischen den Eidgenossen und dem letzten Burgunderherzog Karl dem Kühnen dreht. Vor solch einem facettenreich in spannend vertonter Form anspruchsvoll hymnenhaft heroisch-bombastisch, liebevoll detailreich gestalteten, mittels dramatischer Rhythmus/ Tempowechsel aus 7 Teilen bestehenden Gänsehaut bis in alle Poren verbreitenden Monumental-Opus kann man nur respektvoll den Hut ziehen! Bei soviel effektiv umgesetzten Heldenpathos führt die Reise des faszinierend hochgradig fesselnde Spannung aufbauendem Konzepts zunächst weit zurück in die Vergangenheit geheimnisvoller Orte verbunden mit düster-heroisch abenteuerlichen Momenten („Mist of The Past“ getragen von Sprechintro ,Choralgesang, Keyboardeinsatz, „Trees Full Of Fears“ denen die Messe für die Toten („Layment For The Fallen“) folgt. Im weiteren Verlauf wird man in fesselnd dramatischer Weise Zeuge der Schlacht,(„Reckoning Day“,„Reign Of Steel“), woran sich elegischer Abgesang für die auf dem Schlachtfeld gefallenen Krieger („Signum Dei“) anschließt, ehe der bombastisch ausklingende Schlußprolog („Fading History“) das Ende ziert. Mit dem Powerspeedbrecher „End of the World“ gibt’s noch dicken Extrabonus obendrauf.

Fazit: Energiegeladener Powermetal vom Feinsten, der so ziemlich alle Facetten von balldesk über bombastisch, stampfend, bis Powerspeed/Thrashlastig abdeckend, überhaupt nichts anbrennen lässt. Die Eidgenossen haben sich auf ihrem siebten Studioalbum komplett selbst übertroffen. - Ein mächtiges Heavy Metal-Feuerwerk hochexplosiver Dynamik und ausgezeichneter Melodien!

9/10

Michael Toscher

http://neckbreaker.de

Meine Schweizer Faves von EMERALD sind einfach nicht totzukriegen. Wie der berühmte Phoenix aus der Asche haben sie sich nach längerer Auszeit erhoben und knallen mir das beste Album ihrer Karriere vor den Latz. Das Personenkarussel hat sich erneut gedreht. Der Sängerposten wurde erneut neu besetzt und ich muss allen Zweiflern sogleich den Wind aus den Segeln nehmen: Der neue Mann, Mace Mitchell, ist ein absoluter Gewinn, der einem Thomas L. Winkler in nichts nachsteht. Ich dachte ja eigentlich, dass George Call (ex-OMEN) nun bei EMERALD singt, aber das hat sich wohl aufgrund der Distanz und den daraus resultierenden Terimnschwierigkeiten zerschlagen. Call ist dennoch auf 3 Songs vertreten.

“Reckoning Day” zeigt eine frische, hungrige Bande von durchhaltekräftigen Musikern, die echte Killersongs aus den Katakomben ausgegraben haben. Ausgefeilt, gut produziert und mitreißend umgesetzt. Dies zeigt wieder einmal wie melodischer Power Metal dieser Tage zu klingen hat: Kraftvoll, fetzig, riffbetont, ideenreich, anspruchsvoll - dennoch eingängig und das alles mit einer charismatischen Stimme, der selbst der mächtige Rob Halford oder ein Bruce Dickinson nicht mehr Dramaturgie und Power hätte verleihen können. Man sollte dieses überragende Album nicht unterschätzen, denn es ist abwechslungsreich und beackert nahezu alle Stilrichtungen, welche im echten Heavy Metal vorkommen. Ob schnell, thrashy, melodisch, eingängig, bombastisch, heroisch, balladesk, dramatisch – Alles da! Das mit Klasse und Finesse dargeboten. Deshalb von mir ein ganz fettes MUST HAVE! (Ralf)

Bewertung:

9 / 10

www.myrevelations.de

Es gibt Reviews, die sollte man genau an dem Tag einstellen, wenn die betreffende Platte erscheint. Warum? Damit ihr dann einfach direkt in den nächsten Laden stürmen könnt, um euch das Teil zu kaufen. Kaum zu glauben, dass die Schweizer bereits auf eine 20-jährige Bandkarriere zurückblicken. So kommt es mir wie gestern vor, als ich mein Erweckungserlebnis in Form von "Calling The Knights" in den Händen hielt. Diese Scheibe hat mich seit dem Jahre 2002 nie wieder losgelassen und von Veröffentlichung zu Veröffentlichung haben sich EMERALD durchweg gesteigert und sind mittlerweile ein feste, wenn auch völlig unterbewertete Größe im trendlosen Heavy Metal, der sowohl melodische, wie auch epische Momente in sich trägt, aber jederzeit ein knallhartes Riff am Start hat. Nach dem Abgang von Thomas L. Winkler zu Gloryhammer, stand das Engagement des Amerikaners George Call unter keinem guten Stern, da die Entfernung sich als Problem entpuppte. Umso schöner, dass drei Songs mit ihm es trotzdem auf das neue Album geschafft haben. Den Rest hat der Schweizer Mace Mitchell eingesungen, der etwas anders, aber auch sehr heavy klingt. Um die Vaucher-Brüder und Drummer Al Spicher gibt es mit Julien Menth noch einen neuen Gitarristen und Vania Truttmann hat den Bass übernommen. Nicht selbstverständlich für Pure Steel-Produktionen ist der fette, aber jederzeit differenzierte Sound, gezaubert von V.O. Pulver. "Reckoning Day" ist mit über 60 Minuten sehr lang und besteht eigentlich aus zwei Teilen. Ab "Mist Of The Past" gibt es im zweiten Albumteil ein konzeptionelle Geschichte, die sich mit den mittelalterlichen Burgunderkriegen beschäftigt. Diese Replik auf eine finstere Zeit entfaltet beim Hören eine gewaltige, fesselnde Dynamik und bietet mit "Trees Full Of Tears" sowie "Reign Of Steel" zwei herausragende musikalische Höhepunkte. Im ersten Teil überzeugen vor allem der bärenstarke Powersong "Evolution In Reverse" und die zischende Hymne "Through The Storm". Wie immer kredenzen EMERALD eine äußerst gefühlvolle und atmosphärische Ballade, die fern ab vom Kitsch eine gewaltige Gänsehaut erzeugt. "Beyond Forever" forever! Leute, ich kann euch nur dringend die Anschaffung dieses Meisterwerks empfehlen, denn ich befürchte, dass wir ansonsten vielleicht kein Album dieser Ausnahmeband mehr hören werden. Wer den Metal liebt, wird diese Band lieben und dazu müssen wir sie unterstützen. "Reckoning Day" ist ein Meilenstein des Metals, der aus dem Underground hell leuchtend herausragt, wie ein EMERALD.

14/15

Matthias Decklar

www.metalfactory.ch

Mit einem Hammerschlag melden sich unsere Friburger Emerald nach fünf Jahren zurück. Das Warten und alles Hin- und Her in der Bandbesetzung ist vergessen, denn "Reckoning Day" killt! Das ist nicht selbstverständlich. Denn nach dem Absprung von Sänger Thomas Winkler zu GloryHammer musste erst ein neuer Frontmann gesucht werden. Dieser fanden Emerald in Ex-Omen- und Aska-Sänger George Call. Nach nur zwei Jahren endete die schweizerisch-amerikanische Zusammenarbeit in aller Freundschaft. Auf "Reckoning Day" ist Call jetzt dennoch mit "Evolution In Reverse", "Through The Storm" und "End Of The World" gleich dreifach vertreten. Die restlichen zwölf Lieder (eigentlich minus zwei Instrumentals oder Prologe) wurden durch seinen Nachfolger Mace Mitchell eingesungen. Dieser ist nicht nur ein würdiger Ersatz für seine fast schon legendären Vorgängern (nicht zu vergessen Ur-Emerald-Shouter Jvo Julmy), sondern gibt den bereits sonst starken Liedern das nötige Etwas. Emerald klingen 2017 knackig, eingängig und spielen mit einer gesunden Härte. Mit "Only The Reaper Wins" gelingt bereits ein Start nach Mass, bevor "Black Pyramid" zuerst Tempo rausnimmt und dann maidesk nach vorne walzt. "Horn Up" entwickelt sich wenig später zur grossen Hymne, während die Ballade "Beyond Forever" Ruhe ins Album reinbringt. "Reckoning Day" glänzt aber nicht nur mit losen Liedern, sondern beinhaltet mit "The Burgundian Wars" über ein sieben teiliges Konzept-Werk. Dieses wollte sich mir zuerst nicht recht erschliessen, wächst aber von Mal zu Mal. Eigentlich gilt dies aber für das ganze Album. Wer "Reckoning Day" ein wenig Zeit lässt, erhält ein tolles eidgenössisches Heavy Metal-Album, welches die internationale Konkurrenz nicht scheuen braucht. Wie gesagt: Das Warten hat sich gelohnt - und wie!

Roger W.

Punkte: 8.9 von 10


www.metal-temple.com

With what has been happening with Metal music, the definition of what is True may as well be in effect. There have been lots of contemplations whether the genre is dying, but really, I ask you, aren’t these a total waste of time? When I listening to powerful releases of bands that generated 15-20 years ago, no matter if classic or extreme, I can’t escape the thought that some folks aren’t really living in the same world as most of us Metalheads. Anyway, I came in a fist fight once again with the Swiss Heavy Metal act EMERALD, but this time as a reviewer. With a legacy of over 20 years, the band is now issuing their 7th album, “Reckoning Day”, via Pure Steel Records, raising the flag high in the name of Heavy Metal, prolonging tradition's reign over everything that is heavy with might.

Since their emergence in the 90s, the Swiss have been composing Melodic Metal material with the tenacious verges of both European and US Metal. Converging around British Metal, with IRON MAIDEN at the helm, and HELLOWEEN for the Teutonic sense, EMERALD has been getting tighter and robust in every passing release. With the representation of “Reckoning Day” it became apparent how momentous, infectious and memorable their music really is. The songwriting may have its basic elements, remaining close to the safer zones without trying to be inventive and create new moves, yet it is drenched with heavy riffs and rhythms that would craze along the line with harmonies and astounding melodies, generated by the guitars, keyboards and of course the vocals. Furthermore, the new album may be the official announcement of the band’s latest recruitment to their ranks, the rather anonymous Mace Mitchell, to fill in the big shoes of GLORYHAMMER’s vocalist Thomas Winkler, which recently took his leave. It is true that the band has been dealing with ex-OMEN / ASKA’s George Call for the vocals position, and Call did record several dynamic tracks in the new release, the coast to coast arrangement didn’t last that long. It is imperative to assert that Mitchell’s performance on his debut paved the road for the album’s success.

Honestly, I don’t get this a lot, it is rather rare, especially nowadays with the unending swarm of the music, in comparison to a decade ago, but I was emblazoned, this album really shook my bases. I can count a large number of hits but I will select only several to mention in order to let you guys just tune in to the album and check it for yourselves. “Only The Reaper Wins” sent the message forward that someone is going to get hammered by might, an opening song opening to be reckoned as an anthem, hard to the core European Heavy Metal, an addictive main riff, a C part to kill for and an explosive soloing that could had only been bred by an 80s driven guitarist. “Evolution In Reverse” serves as one of the US Power / Speed Metal overseers, attributed to George Call’s recordings with the band, no doubt that he would have been an asset. The song pretty much follows the similar pattern of the opening track, yet blistering a chunk load of aggression. On “Through The Storm” George Call stars as the master of the hook laden killer track of greatly composed heaviness. His Dickinson style vocals are simply off the charts overheating the bombastic musical efforts on the mid-tempo pre-chorus and chorus. “Ridden By Fear” displays the influence of NWOBHM Twin guitaring screaming within the depth of great riff, right before entering the eye of the Metal storm, entangling massive soloing as the rhythm guitars are punishing just as the old school directive commanded. On this US Metal and HELLOWEEN patch of heaven, Mitchell is quite convincing with one of his better vocalic exhibitions. “Reign Of Steel”, part of the second half of the album that was made a concept based on the band’s keyboardist novel about the Burgundian house. The battle rages on with steel meets steel spawning a hard hitting killer with an atmospheric, almost dreamy, chorus. No doubt that Mitchell made his best vocal effort on this one.

I will stop here if you don’t mind, it is always a joy when there is so much to talk about in a release, but as I mentioned, there is more than an ocean of music waiting, so it would be best to head on to listen to the album to be a better judge. One thing is certain, Heavy Metal is here to stay and its tradition would never perish.

9/10

Lior "Steinmetal" Stein

www.rock-garage.com

Wenn man eine Band im Pure Steel-Backkatalog als „alte Hasen“ bezeichnen kann, dann sehr wohl die Schweizer Heavy/Power Metaller von EMERALD. Seit ihrem 2007er Release „Hymns To Steel“ sind sie bei Pure Steel unter Vertrag und haben seitdem noch zwei weitere bockstarke Longplayer („Re-Forged“ (2010) und „Unleashed“ (2012) veröffentlicht. Insgesamt kann die Band bereits auf eine 20-jährige Karriere zurückblicken und legt nun mit neuem Line-Up das lang ersehnte 7. Studioalbum vor.
Nach dem Abgang von Sänger Thomas L. Winkler wurde es außergewöhnlich still um die Schweizer, zumal sich die Zusammenarbeit mit dem neu verpflichteten, amerikanischen Sänger George Call (ASKA, Ex-OMEN) aufgrund der Distanz und wegen terminlichen Konflikten als äußerst schwierig entpuppte. Nach 2 Jahren trennte man sich in aller Freundschaft von George. Die Früchte dieser Zusammenarbeit sind nun dennoch in Form zweier Songs auf dem aktuellen Album „Reckoning Day“ zu hören.
Einen mehr als würdigen Ersatz am Mikro fand man schließlich im herausragenden Schweizer Sänger Mace Mitchell, der mit seiner kräftigen und variablen Stimme die restlichen Songs veredelte, wodurch das Album nach langer Zeit endlich fertiggestellt werden konnte. In der zweiten Albumhälfte wagen sich EMERALD mit „The Burgundian Wars“ zudem erstmalig in ihrer Karriere an ein 7 Tracks umfassendes Konzept heran, welches auf dem historischen Roman „Der Löwe von Burgund“ von Keyboarder Thomas Vaucher basiert.
Ihr seht also es wird uns viel auf dem neuen Album geboten, horchen wir also direkt mal in den Opener „Only the Reaper Wins“ rein. Nach einem langsamen, atmosphärischen Beginn legt die Nummer ordentlich los und gewinnt an Fahrt. Der neue Sänger hat eine angenehme Stimmfarbe die ein bisschen rauer als die vom Vorgänger rüber kommt. Passt auf jeden Fall sehr gut zur Mucke und seine Range ist wirklich erstklassig! Der Song an sich weiß auf jeden Fall mit seiner Melodic und Eingängigkeit mehr als zu überzeugen.
Noch mehr in die epische Richtung tendiert dann das folgende „Black Pyramid“ welches ebenfalls keine lange Anlaufzeit benötigt um richtig zu zünden!
Die beiden Überbleibsel aus der George Call Ära „Evolution in Reverse“ und „Through the Storm“ sind als Nächstes hervorzuheben . Man merkt das die Nummern ein wenig anders klingt als die anderen Songs, man ist hier wesentlich schneller und schwermetallischer, aber keinesfalls schlechter unterwegs!
Ab Song Nummer 8 geht es dann in den angesprochenen Konzeptteil der insgesamt wirklich eine sehr gute Figur macht und schön thematisch umgesetzt ist. Einzelnd funktionieren die Songs aber auch sehr gut! „Reckoning Day“, „Reign of Steel“ sowie „Signum Dei“ können hier vollends überzeugen.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch “Only the Reaper Wins”, “Black Pyramid”, “Evolution in Reverse”, “Ridden by Fear”, “The Burgundian Wars” nicht entgehen lassen.

Fazit :

EMERALD sind auf ihrem neuen Album definitiv abwechslungsreicher geworden! Dadurch steigt natürlich ein bisschen die Zugangsschwierigkeit. Lässt man sich aber auf das überlange Album ein und findet man dann noch Gefallen an dem tollen Konzeptsongs der Band, dann dürfte man sicherlich hellauf begeistert sein vom neuen Diskus!
Auch die Idee zwei, drei Songs aus der George Call Ära zu verwenden war ausgezeichnet so ist das Album schön abwechslungsreich und man bekommt einen tollen Eindruck des Schaffens der Band aus den letzten Jahren.
Mit diesem neuen Album ist man auf jeden Fall auf dem bisherigen Höhepunkt angekommen und das schlägt sich dann natürlich auch in der Benotung wieder!

9/10

Julian

https://quellecair.blogspot.ch

Verborgener Diamant

Wenn es um harte Rockmusik geht, hat die global schier unscheinbare Schweiz immer wieder ein prägendes Wörtchen mitgeredet. Neben den grossen Krokus und Gotthard, stechen insbesondere Celtic Frost und Coroner als stilprägende Grössen im Bereich des Death und Black Metal bzw. des Technical Thrash Metal heraus. Und im Bereich des klassischen Heavy Metal? Weitgehend Ödland. Doch das dürfte sich bald ändern.

Seit bereits über zwanzig Jahren schmieden Emerald um die beiden Vaucher-Brüder unbeirrt am Schwermetall in der Tradition der unüberhörbaren Vorbilder Iron Maiden und dem US-amerikanisch geprägten Power Metal. Weit unter ihrem Wert verkauft, konnten die Düdinger vor allem mit den drei letzten Alben die Kritiker überzeugen und machten sich zudem als gefeierte Live-Band im Untergrund einen Namen. Und nach fünf Jahren der Stille meldet sich die Truppe mit ihrem neuen Silberling zurück – und der knallt gewaltig!

Hinterliess der Abgang des heutigen Gloryhammer-Sängers Thomas Winkler eine grosse Lücke, so wird diese mit Mace Mitchell würdig ausgefüllt. Und auch der neue Gitarrist Julien Menth harmoniert perfekt mit Axtbruder Michael Vaucher, während Bassistin Vania Truttmann und Knüppelmann Al Spicher einen ordentlichen Rhythmusteppich auslegen.

Songtechnisch präsentieren sich die True Metaller auf dem bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens. Die Songs sind nicht nur knackig und dynamisch produziert, sondern auch ausgeklügelter, vielseitiger und vor allem sattelfest und strotzen quer durch das gesamte Album nur so von Energie und Frische, als hätte man in der glorreichen Ära der 80er gelebt und komponiert. Zwischen dem Opener "Only the Reaper wins" und "Ridden by Fear" spielt eine motivierte Band alle Asse aus, die man auf einem guten Metal-Album der Alten Schule erwarten darf und von der Abrissbirne ("Evolution in Reverse") bis hin zur Ballade ("Beyond Forever") praktisch keine Wünsche offen lässt. Dann aber folgt im zweiten Teil des Albums die musikalische Umsetzung der Burgunder Kriege, basierend auf dem historischen Roman "Der Löwe von Burgund" von Keyboarder Thomas Vaucher: und hier offenbaren Emerald ihre vielseitige, spielerische Klasse und driften streckenweise sogar bis ins Avantasia-Gefilde ab; einfach um einiges rauer. "Reign of Steel" sei an dieser Stelle als unbestreitbarer Höhepunkt erwähnt – ein songwriterisches Meisterstück!
Was am Ende bleibt, ist die Tatsache, dass die Schweiz mit Emerald eine Band in ihren musikalischen Reihen hat, die an solcher Qualität in ihrem Genre einzigartig ist: Was Celtic Frost für den Death / Black Metal, Coroner für den Thrash Metal und Eluveitie für den Folk / Pagan Metal bedeutet, ist Emerald für den klassischen Heavy Metal. Aber de sicher scho!

Anspieltipps: Ridden by Fear, Evolution in Reverse, Reign of Steel

Punkte: 9 / 10

Rossi

http://metalgodstv.com

Emerald are a heavy metal band from Switzerland forming in 1995, releasing their debut album in 1999. Five more albums were released over the next thirteen years, with the bands singer Thomas L Winkler leaving in 2014 to join Gloryhammer. A short lived affair with replacement George Call (ex Omen) ended amicably, with their current singer Mace Mitchell (ex Silence Lost) appearing on the bands seventh album, ‘Reckoning Day’, released in 2017.

An atmospheric and epic intro introduces the melodic hard rocking ‘Only The Reaper Wins’ and Emerald can be satisfied that they have succeeded in finding a suitable replacement singer. A clean and clear vocal style evokes similarities to legendary singers Bruce Dickinson (Iron Maiden) and Steve Grimmett (Grim Reaper, The Sanity Days). Emerald are a band that deliver European style power metal with a heavy hitting sharp edge. Pace quickens as ‘Black Pyramid’ romps in and gallops on, echoing the famous NWOBHM style from the eighties. The buzzing guitars blend well with the keyboards and the rhythms are infectious and catchy. Increasing the pace and thundering on, ‘Evolution In Reverse’ features former singer George Call on lead vocals. ‘Evolution In Reverse’ is a very heavy and rampant song that will have fans all around the world head banging hard. ‘Horns Up’ is much more melodic and is mildly aggressive as it strides on. Guitars buzz and chug rhythmically with an anthemic style sing a long chorus.

Dipping into ballad territory, ‘Beyond Forever’ has a cracking mix of keyboards and acoustic guitars coupled with a soulful vocal performance. Lighters high in the air, the entire audience will be swaying from side to side at this one. Former singer George Call makes a second lead vocal appearance on ‘Through The Storm’, a savage storm of riffs and bludgeoning rhythms. Emerald are proving themselves adept at delivering a brand of power metal that effortlessly swings from very heavy, almost thrashy, to the more classic traditional European style. All the while keeping the catchiness intact that will attract many new fans from all around the world. The melodic hard rock returns in full force as ‘Ridden With Fear’ buzzes into life and thunders on at a highly energetic and mid tempo pace. Occasionally switching to out and out speed metal, ‘Ridden By Fear’ is a corker of a song with one of the most sing a long choruses on the album.

The remainder of the album switches style a little bit and follows a concept called ‘The Burgundian Wars’, which is based on the historical novel ‘Der Lowe Von Burgund’. The concept section begins with the musical narration of ‘Mist Of The Past’, setting an epic laden atmosphere, that leads into the menacing vibe of ‘Trees Full Of Tears’. Bustling along at pace, ‘Trees Full Of Tears’ is heavy rock straight out of the top drawer, with the most catchy and infectious chorus break you will have ever heard in a very long time. ‘Lament Of The Fallen’ is a sublime instrumental, setting up the majestic title song ‘Reckoning Day’ to forge a path of hard rock across the airwaves. ‘Reckoning Day’ will pound and pummel the senses with its heavy hitting rhythms and menacing vocal style. A second power ballad comes to life in the shape of ‘Reign Of Steel’, but only for the short intro before wham and a bam, the power metal oozes from the speakers and ‘Reign Of Steel’ becomes a thundering power/speed metal romp. Those lighters you reached for when the song began, put them away and punch the air high with your fist and get head banging… With the album quickly heading for its end, Emerald take the opportunity to deliver a seven minute plus epic, ‘Signum Dei’. Atmospheric and majestic, ‘Signum Dei’ has a melodic swagger that keeps it at a mid tempo pace. Bringing the concept section to its end is a second musical narration, ‘Fading History’.

Overall, pounding heavy metal from a veteran band of the European power metal genre, there is plenty on offer here to head bang to.

9/10

Iron Mathew

www.hellfire-magazin.de

Die Schweizer Formation Emerald veröffentlicht dieser Tage ihr siebtes Langeisen und es wird wahrscheinlich vielen von Euch so wie mir, dass erst einmal völlige Ahnungslosigkeit im Raum steht.
Sehr bedauerlich, denn das siebte Album geht Hand in Hand mit über 20 Jahren Bandgeschickte.
Vielleicht liegt der ungerechtfertigte niedrige Bekanntheitsgrad daran, dass man speziell mit der Besetzung des Sängers in der Vergangenheit gehadert hat.
Hatte von 2009 bis 2014 Thomas Winkler den Posten des Shouters inne, sollte der Ami George Call (ex-Omen) den Micro Ständer übernehmen, was aber auf Grund der räumlichen Distanz in die Hose ging, die Band blockierte und nach zwei Jahren freundschaftlich beendet wurde. Drei Songs aus dieser Ära sind auf dem neuen Album aber noch vertreten (“Evolution In Reverse”, “Through The Storm” & “End Of The World”).
2016 kam dann Mace Mitchell in die Band und nahm mit ihr „Reckoning Day“ auf. Und ich bin davon überzeugt, dass mit Mace der Knoten für Emerald platzen dürfte.
Emerald spielen – wie so viele geile Bands in der Pure Steel Familie – lupenreinen klassischen Heavy/Power Metal mit viel Melodie, ohne aber in weichgespültes Fahrwasser zu geraten.
Stellenweise erinnern die Eidgenossen an Iron Maiden zu einer Zeit, als die Jungfrauen mit Bruce Dickinson noch mit Feuereifer ihre Mucke unter die Leute gebracht haben und was Maiden über die Jahre verloren gegangen ist: hört Euch nur mal „Through The Storm“ an. Grandios!
Und Emarald scheuen sich auch nicht neben so Nackenbrechern wie „Only The Reaper Wins“ oder „Ridden By Fear“, ruhige Töne anzuschlagen, wie bei „Beyond Forever“.
Um das Werk noch interessanter zu machen, ranken sieben Songs auf der zweiten Albumhälfte um den historischen Roman „Der Löwe von Burgund“ von Keyboarder Thomas Vaucher, der den Konflikt zwischen den Eidgenossen und Karl dem Kühnen (dem letzten Burgunderherzog) thematisiert.
Das Ganze aber so in das Gesamtwerk eingebunden, dass kein Stilbruch erkennbar ist.
Für mich liegen Emerald im Vergleich mit vielen anderen aktuellen Veröffentlichungen ganz weit vorne.
Eine ausgedehnte Tour im Vorprogramm einer zugkräftigen Band wäre Emerald zu wünschen, damit sie endlich nach zwanzig Jahren das ernten, was sie verdient haben!

Jörg Schnebele

Amplified Magazin

Apparently, this Swiss band has been around for twenty years, and this is their seventh album, but it’s my first time coming across them. They have had a few problems recently though, most notably with
singers as they parted with their long-time vocalist after the last album, replaced him, and have then had to find a replacement for him as well, although they have included two songs featuring his vocals on here. But as well as the changes brought about by eventually finding Mace Mitchell (Silence Lost, Eddies Beast, The New Source), they also had to replace one of the guitarists and the bass player, so there has been quite a lot going on.

So, it wouldn’t have been much of a surprise if this had been a dog of an album, but nothing could be further from the truth as this is very good indeed. It is power metal, with much more of a bottom end than bands such as Savatage, with plenty of melody and balls. There is no inclination that they have been suffering with line-up issues, as they all know what they’re doing and sound as if they’ve been together for many years instead of just a few. I don’t know who is responsible for the production on this, which is a shame, as whoever it is they have done an incredible job. They have kept it polished and tight, but let the power and bombast come through and also knows what tricks to pull – the backing vocals on “Beyond Forever” example, takes the song to a whole new level, and then they
follow that with the breathtaking riffing of “Through The Storm” which owes far more to Helloween than anyone else. This is worth further investigation, and I hope that this provides the momentum for the band to be more active in the future.

www.metalunderground.at

Den wichtigsten Weggang von Thomas Winkler zu Gloryhammer mit George Call (u. a. Aska, Banshee, Clooven Hoof), einem der besten Sänger im Metalbereich, zu kompensieren, hat man aufgrund der geografischen Entfernung ad acta gelegt und mit Mace Mitchell ein völlig unbeschriebenes Blatt hinter das Mikro postiert.
Aus der kurzzeitigen Kolloboration mit Call präsentiert man mit Evolution In Reverse und Through The Storm zwei sehr starke Songs, mit dem Bonustrack End Of The World sogar noch einen dritten, ebenfalls überragenden Track auf der limitierten Edition.
(Der Zyniker könnte meinen, daß man damit ein Drittel des nächsten Aska Albums schon kennt…)
Daß sich das nicht als ein Akt des Übermutes offenbart, liegt an Mitchells Künsten, die ebenfalls qualitativ ganz oben anzusiedeln sind. Neben sehr starken Metalhymnen – wie Black Pyramid und Ridden By Fear, um nur zwei Anspieltips zu nennen – zeigt er insbesondere in den emotionalen Momenten, die Beyond Forever, Reign Of Steel und Signum Dei bieten, daß er in der Lage ist, auf Weltklasseniveau zu agieren.
Dies wäre ohne das nötige Beiwerk, also erstklassige Lieder, natürlich nicht viel wert, aber auch hier kann man sich bekanntlich seit Jahren auf die Schweizer verlassen. Neben den angesprochenen Beispielen bewegen sich die Banger Only The Reaper Wins und Horns Up ebenfalls im obersten Qualitätsbereich, so daß man hier von einem Album ohne Schwächen reden kann.
Die Titel von Ridden By Fear bis Fading History bilden dabei ein Konzeptalbum im Album, der sich mit den Burgunderkriegen befasst und musikalisch von Power über Epic bishin zum Melodic Metal alles mitnimmt, was der traditionsbewusste Metaller braucht. Schöner und vielfältiger kann man Geschichte nicht vermitteln.
Die Eidgenossen machen ihrem Namen (zu deutsch Smaragd) also wieder einmal alle Ehre, daher eine uneingeschränkte Empfehlung an Freunde des hochwertigen Stahls.

4/5

Daniel

http://cdreviewse.metaltoinfinity.be

We talked about this band before and I’m quite sure pure fans of Heavy Metal already know this band from Switzerland. Didn’t I see them once on stage once? With Helstar? Or was it with Tim Owens? Or was it with another band? I remember it was in Holland. No? Ow, bloody hell… I am really getting old and my brains are slowly suffering age. Not that I am becoming dement but I admit it’s harder to remember things. Well, it is another reason to take the best out of life and collect memories…to forget them anyway.

What we know about these guys is that they are active since the late nineties and that they have released several albums ever since. It was always a band that offered good albums, nothing spectacular or exceptional but decent is the least we can say about them. So, I was relaxed when I took the first spin, what quickly changed after the first loud high shriek… Who is this? Mace Mitchell seems to be the new singer and wow, this lad has an amazing voice. Where is he coming from? Anyway he contains a strong pair of lungs, a clear timbre and a very enjoyable vocal sound. This is the kind of singer lots of US Metal bands would easily add into their ranks. Emerald has always been close to the American kind of Heavy Metal but with the new singer they’re getting much closer.

Another good reason that I was focused on this one is the fact that on “Evolution In Reverse” I recognize a familiar voice. Is this George Call? The lead singer of Aska? Yes, it is and I can easily say I am a fan of this man, I adore his raw yet clear vocal sound. I am a big fan of Aska and he contains a unique vocal sound, is a splendid musician. It’s a pity he couldn’t stay with Omen but it is good to see he joined the ancient NWOBHM band Cloven Hoof for their new album that will be released in a few weeks. On the biography I read he was for a part the lead singer of Emerald too, but the Big Ocean seems to be too deep to continue the collaboration. Anyway, George Call proves again why he is such an underestimated vocalist and you can admire him on three songs! I adore these tracks and it makes me so curious to hear the new record of Cloven Hoof , hoping we’ll get the chance to review it.

Let’s go back to Emerald and their fantastic new singer who easily grabs me by the throat. Emerald sounds much more mature and what I hear is that the band sounds more varied than ever before. It goes hard and heavy, fast and slow…. I hear razor sharp and thrashy riffing but also intense played and emotional tunes (“Beyond Forever”). I hear a band that lifted itself up to a higher level and is ready to win a lots of souls in the scène of pure Heavy Metal. Emerald sounds as an up-to-date Eighties Metal band. They deserve a place on any True Metal festival but even the bigger festivals should pick them up. Does it mean that Emerald performs something unexpected and incomparable? No, not at all. Does it mean that Emerald stands for a big breakthrough to conquer the world. ‘No’ is the right answer again but believe me “Reckoning Day” is a fantastic release that any fan of Eighties Heavy Metal and US Metal will adore. It combines tunes we know from European Metal with US Metal bands like Aska, Helstar, Winters Bane, Mystic Force, Wycked Synn. It is clear oldies like Saxon, Judas Priest, Iron Maiden were sources of inspiration as well.

I hear outstanding (twin) guitars, lots of hooks, subtle keyboards, technical played hammering drums and a lot of Power! This good produced album contains lots of ingredients that are meanwhile traditional since Sabbath, Priest and Maiden invented them. I hear splendid and passionate played leads from two guitarists who really did a great job. They’re another good reason why this album is pretty addictive. Prepare for head banging stuff, for tracks that will easily find their way into your brain. I adore the seducing rhythms and the harmony in this record, convincing me of some first class song writing. Those who are hooked into traditional Metal can buy this one blindfolded.

My rating: 89/100 (Good in its own genre, recommended for those hooked on it)

Review by Officer Nice

www.metalinside.ch

Emerald sind zurück!

INTRO

Die Schweizer Heavy/Power-Truppe aus dem freiburgischen Düdingen wird am 24. März ihr siebtes Studioalbum via Pure Steel Records veröffentlichen. Auf den «Unleashed»-Nachfolger mussten sich die Fans somit ganze fünf Jahre gedulden. Getauft wird das Kindchen auf den Namen «Reckoning Day».
Mit «The Burgundian Wars» präsentiert die Band auf ihrem neuen Silberling erstmals einen Konzeptabschnitt. Somit befasst sich die zweite Albumhälfte ausschliesslich mit Geschichten aus dem von Keyboarder Thomas Vaucher verfassten Roman «Der Löwe von Burgund». Zudem feiert der neue Mann am Mikro – Marcel Hablützel (a.k.a. Mace Mitchell) – seinen Album-Einstand auf «Reckoning Day» (Live konnte man ihn ja inzwischen schon ein paar Mal erleben). Gastauftritte sind auf «Reckoning Day» ebenfalls keine Mangelware. Die Identitäten der einzelnen Gäste werde ich aber erst im Verlaufe des Reviews lüften.
Vom neuen Emerald-Album verspreche ich mir eine gehörige Ladung Power und Heavy Metal. In Interviews nennt die Truppe häufig Iron Maiden als wichtigen Einfluss für ihr musikalisches Schaffen. Die Maiden-Inspiration lässt sich bereits auf dem Cover der Scheibe deutlich erkennen. Der untote Richter sieht mir doch schon ziemlich nach einem Eddie-Verschnitt aus. Die Damen im Hintergrund verknüpfe ich hingegen viel eher mit der Metallica-Platte («…And Justice For All»). Allerdings weiss ich aus vertraulichen Quellen, dass Mace – gelinde gesagt – nicht wirklich Anhänger von James Hetfield und Co. ist.
Aber genug des Vorwort-Geschwafels. Hören wir einmal rein, was die Schweizer Metal-Smaragde unseren Gehörgängen da so alles anzubieten haben.

DAS ALBUM – «Reckoning Day»

Der Einstieg in das neue Emerald-Werk erfolgt mit dem etwas mehr als sechs Minuten dauernden «Only The Reaper Wins». Serviert werden uns fetzige Gitarren-Riffs von Michael Vaucher und Julien Menth gepaart mit munterem Getrommle von Schiessbudenmeister Al Spicher. Wenig später ist dann auch Mace Mitchell am Start. Holla die Waldfee – das sind aber sackstarke Power Metal-Vocals. Locker vom Hocker erklimmt er munter die Tonleiter. Jedoch sind zwischendurch auch kleinere Growl-Passagen von einem seiner Bandkameraden hörbar. Die Gitarren-Fraktion animiert mit ihrem energievollen Spiel sogleich die Nackenmuskulatur. Da ist den Jungs – und selbstverständlich auch Bass-Lady Vania Truttmann – eine bärenstarke Einstiegshymne gelungen.
Eine Spur düster und melancholischer geht es dann auf «Black Pyramid» zu und her – zumindest zu Beginn. Wenig später wird jedoch bereits wieder aufs Gaspedal gedrückt. Mace führt die Zuhörer auch hier souverän durch den Track. Kreischende Gitarren-Soli sorgen für akustische Orgasmen. Ein sehr solides Nümmerchen mit «pupf im füdli».
Gastauftritt numero uno erleben wir dann auf «Evolution In Reverse». Da singt doch gar nicht mehr Mace, oder? Korrekt, zu hören ist nämlich Ex-Emerald Frontmann George Call. Auch Herrn Mitchells Vorgänger braucht sich stimmlich keinesfalls zu verstecken. Sein Gesang wirkt gar noch eine Spur kräftiger und druckvoller. George stand von 2014 bis 2016 hinter dem Emerald-Mikro. Danach musst die Band die Zusammenarbeit mit dem Ami aufgrund der grossen Distanz und auch terminlicher Konflikte leider beenden. Trotzdem ist es eine überaus faire Geste, dass er auf der neuen Platte seiner ehemaligen Band nochmals mitmischen darf. Und – so viel sei vorweggenommen – es wird nicht bloss bei diesem einen Song auf der Platte bleiben.
Auch beim nun folgenden «Horns Up» holen sich Emerald wieder Verstärkung ins Boot. Für das Saitenköniginnen-Solo in diesem Song ist nämlich kein geringerer als Slädu zuständig. Vielen dürfte er wohl noch wegen seines Engagements bei Gölä ein Begriff sein. Hymnen-Potenzial ist bei «Horns Up» absolut vorhanden. Dieser Song gehört definitiv in künftige Live-Setlists. Die Masse wird dann sicherlich liebend gerne die Horns gen Himmel recken.
Mit sanfteren Klängen und viel Gefühl werden die Zuhörer dann beim Track «Beyond Forever» konfrontiert. Markant sind die Klänge der Akustik-Gitarre und ein überragend singender Mace. Hier beweist er eindrücklich den Facettenreichtum seiner Stimme. Unterstützung an der «Vocal-Front» erhält Mace dieses Mal von Alexx Sutter. Die Dame verfügt ebenfalls über ein durchaus kräftiges Stimmorgan. Sie und Mace harmonieren sehr gut zusammen. Damit hätten wir den Balladen-Teil wohl abgehakt.
Beim darauffolgenden «Through The Storm» gibt wieder George den Tarif am Mikro durch. Das Tempo wird erhöht und die Gitarren dürfen abermals kreischen. Nach wie vor bin ich von George’s Stimme äusserst angetan. Da wird man beinahe traurig, dass er sein Engagement bei Emerald nicht fortführen konnte. Interessierte können sich ihn aber nach wie vor bei der US-amerikanischen Heavy/Power Metal-Truppe Aska anhören.
Der Track «Ridden By Fear» beinhaltet doch einige «Maiden-angehauchte» Gitarren-Riffs. Trotzdem schaffen es Emerald irgendwie, ihren eigenen Stil einzubringen und wirken dadurch nicht wie eine simple Kopie der britischen Metal-Götter. Die deftigen Soli sind definitiv eine Eigenkreation. Maces Stimme erinnert mich hier stark an 1-2 andere Künstler aus dieser Genre-Ecke. Allerdings wollen wir auch nach mehrmaligen Hören des Songs die Namen leider einfach nicht einfallen.
Mit «Mist Of The Past» beginnt schliesslich der im Intro bereits angesprochene Konzeptteil des Albums. Der etwas weniger als zwei Minuten lange Track brilliert mit epischen, kinomässigen Soundtrack-Allüren. In der zweiten Songhälfte lullt eine tiefe Erzählerstimme die Hörerschaft in Ihren Bann. Na dann stürzen wir uns doch mit vollem Elan in die «Burgundian Wars». Dramatisches Keyboard-Geklimmpere eröffnet den nun folgenden Song «Trees Full Of Tears». Für einmal haut mich die gesangliche Darbietung von Mace nicht wirklich vom Hocker. Da fehlt die zuvor so hochgelobte Wucht. Schweizer Geschichte auf metallischem Wege erzählen zu wollen ist sicherlich ein interessanter Gedanke. Somit hoffe ich, dass die kommenden Stück des Konzeptteils etwas mehr Fahrt aufnehmen können.
Ultrakurze 47 Sekunden dauert der Track «Lament Of The Fallen». Die Instrumental-Nummer besticht allerdings trotz Zeitknappheit mit atmosphärischen Mittelalter-Klängen und laden den Hörer auf eine Reise in die Vergangenheit ein. Die Nummer hätte ruhig noch etwas länger sein dürfen. Rhythmische Drums dominieren dann den Titel-Track der neuen Emerald-Scheibe. Hier präsentiert sich Mace stimmlich erneut von seiner besten Seite. «Reckoning Day» ist ein absolut solider Song, der auch während Live-Shows sicherlich gut beim Publikum ankommen wird.
Thomas’ Tasteninstrument ist ebenfalls auf «Reign Of Steel» zu hören. Emerald hauen da doch tatsächlich eine kleine Bombast-Ballade raus. Zumindest könnte man das am Anfang denken. Jedoch gewinnt die ganze Geschichte ab Minute 01:33 plötzlich an Tempo und die Gitarren bringen gar eine Prise Thrash Metal mit ein. Jetzt ist die Nackenmuskulatur aufs Neue gefordert. Bitte auch diese Nummer unbedingt in künftige Setlists einbauen. Aufgrund des exzessiven Gebrauchs des Wortgefüges «of steel» auf den Social Media-Profilen der einzelnen Bandmitglieder sollte dies sicherlich kein Problem darstellen.
Fanfarenstösse eröffnen den Track «Signum Dei». Eine äusserst gefühlvolle Nummer, die mit epischem Chorgesang ergänzt wurde. Mace singt sich souverän durch den Song. Beendet wird das Ganze dann schliesslich mit läutenden Glocken im Hintergrund. Mit «Fading History» endet sowohl der Konzept- als auch der reguläre Albumteil. Nochmals darf der Herr Erzähler ein paar Worte verlieren, ehe die ganze Geschichte langsam aber sicher ausklingt. «But in the end, this is only fading history».
Glücklicher Besitzer der Limited-Edition dürfen sich an dieser Stelle allerdings an einem weiteren Track erfreuen. Auf «End Of The World» hat nochmals George Call seinen grossen Auftritt. Eine starke Power Metal-Hymne, auf der sich die Band ein letztes Mal von ihrer besten Seite zeigen kann. Abermals lassen Michael und Julien ihre Gitarren unermüdlich kreischen. Ein absolut würdiger Albumabschluss.

FAZIT

Eine sackstarke Platte gefüllt mit zahlreichen Power und Heavy Metal-Hymnen made in Switzerland. Genau so meldet man sich nach längerer Abwesenheit eindrücklich zurück. Welcome back, Emerald! Mit Mace konnte die Sänger-Position hervorragend neu besetzt werden. Sein Stimmchen kann ich sich definitiv hören lassen und auf der Gegenseite sorgen die gnadenlosen Gitarren-Riffs jeweils für die nötige Härte der einzelnen Songs. Einzig gewisse Stellen im Konzeptteil des Silberlings kommen etwas holprig daher. Allenfalls sind zur Ausmerzung dieser Stolpersteine nochmals ein paar zusätzliche Hördurchläufe nötig.

8.5/10

Dutti

www.kalle-rock.de

Wer hat´s erfunden... die Schweizer? Hmm.. gut den Heavy Metal nicht wirklich aber Emerald sind seit vielen Jahren eine Institution in ihrem Land und auch darüber hinaus haben die Jungs durchaus eine ordentliche Fanbase. Es war aber eine Zeit lang still um die Band. Sie hatten vor einigen Jahren ihren Sänger Thomas L. Winkler abgeben müssen. Er wechselte zu Gloryhammer und hat dort einen ordentlich Aufstieg hingelegt. Doch wer wurde jetzt für ihn eingewechselt? Zunächst dachte man mit George Call aus den USA könnte man einen guten Ersatz finden. Leider war dem nicht so und man trennte sich, wegen Distanz und terminlichen Konflikten, nach zwei Jahren von ihm. Allerdings waren dort bereits die Arbeiten an neuem Material im vollen Gange. Man fand dann in der Schweiz einen neuen Mann, der auf der Platte den Hauptanteil sing. Mace Mitchell heißt der neue Sänger bei Emerald und der kann durchaus überzeugen.

Klar... er kommt nicht an die Wucht von Thomas ran... der wirklich eine außergewöhnliche Stimme hat. Doch das Ziel ist nicht gewesen jemanden zu finden, der wie Thomas ist, sondern der zur Band passt. Das ist jetzt der Fall und man hat sich auf dem neuen Longplayer gut zusammengefunden. Emerald wissen wieder zu glänzen. Nicht zuletzt weil ihre Musik schon für sich spricht. Man hat insgesamt 14 Titel auf einen Silberling gepresst und davon sind ca. 7 Songs zueinem Konzept gehörend. Gab es zuvor in der Bandgeschichte auch nicht. Man ist auch weg von dem komplett mit Keyboards überzogenen Liedern. Man konzentriert sich mehr auf die Gitarren und Drums. Es sind noch Keyboardklänge dabei, aber mehr dezent gehalten. Die Einflüsse anderer Bands bleiben erhalten. So könnte "Black Pyramid" vom Klang her von Iron Maiden stammen und "Evolution In Reverse" wäre eine gute Nummer von Primal Fear. Damit habt ihr jetzt eine ungefähre Vorstellung, wie der Sound von Emeral klingt, solltet ihr von den Jungs noch nix gehört haben.

Die Schweizer haben ein Händchen für Kracher und so ist u.a. "Horns Up" eine mächtige Hymne geworden. Was mich schon bei früheren Alben fasziniert hat, behalten sie auch gekonnt bei... ihre doppelten Gitarrensolos. So schön melodisch und zum niederknien. Da könnte ich mich jedes Mal reinlegen und gar nicht aufhören zu lauschen. Besonders gut gibt es sie u.a. in "Through The Storm" zu bestaunen. Ab dem Intro "Mist Of The Past" beginnt dann der Part mit dem Konzept. Sie haben es den "The Burgundian Wars" gewidmet, basierend auf dem historischem Roman "Der Löwe von Burgund", welcher von Keyboarder Thomas Vaucher geschrieben wurde. Hier ist dann das Keyboard von ihm auch häufiger zu vernehmen. Und jetzt das nächste Positive: Dieses Spielen nach Konzept und mit Story steht der Band ganz ordentlich. Sie zeigen eine ganz andere Seite und beweisen, wie gut sie diese umsetzen. Die Idee dahinter gefällt mir sehr und ich begrüße diesen Schritt. Man fällt hier natürlich nicht aus der Heavy Metal Rolle. Man macht das Ganze nur etwas gehobener und mehr epischen Hintergrund und Sound. Das ist jedenfalls mein Eindruck.

Schön ist es auch, das auf dem Album einige Stücke drauf sind, die mit George aufgenommen wurden ("Evoluion In Reverse" / "Through The Storm"). Ihr werdet mit dem Album eine Menge Spass haben, denn Tracks wie "Reign Of Steel", "Black Byramid" oder "Signum Dei" werden euch jeder für sich oder im Konzept mehr als überzeugen. Ganz großes Kino Jungs. Gut das ihr wieder auf der Metalbühne zurück seid!

Kalle

www.rocktopia.co.uk

A well recorded, interesting release from a band that can play hard and heavy, with a decent dose of melody thrown in for good measure.
'Reckoning Day' is the seventh studio album from six-piece Swiss Rockers 'Emerald'. This is the first release with current singer Mace Mitchell, who replaced American singer George Call due to the inherent difficulties in working over long distances. Two songs recorded by Call have still been included here, with the remainder all being sung by Mitchell.

The first half of the album is made up of a selection of songs – including 'Only The Reaper Wins', 'Black Pyramid' and 'Evolution In Reverse' – that all feature driving rhythms like Accept or Sabaton alongside dual-guitar work in the vein of Iron Maiden, Judas Priest and Thin Lizzy. The track 'Beyond Forever' throws in a bit of a curve ball, with a nicely constructed, strong power ballad reminiscent of Guns 'N' Roses, Poison or even Bon Jovi. The first half then concludes with the Maiden-esque 'Ridden By Fear'.

The second half of the album is a mini concept piece, with songs following a thread based on the factual novel 'Der Löwe von Burgund' (The Lion of Burgundy), written by none other than the bands keyboard player Thomas Vaucher. I would have to admit to knowing very little about European history in the fifteenth century, but a bit of Googling and translation software tells me that this is the story of the rise and fall of the Burgundian Empire at the French/Swiss border, under the rule of Charles the Bold in the fifteenth century.

"Doch es ist auch die Geschichte von Rudolf Stalder und Georg Wyler, zwei Berner Soldaten, die in die Wirren der Burgunderkriege geraten und letztendlich das Schicksal ganz Europas verändern."

The concept arc starts with 'Mist Of The Past', which is a short keyboard instrumental with an overlaid dialogue setting up the background for the following songs. Keyboards are much more prevalent in these tracks, with some fine work going on in the intros and in the background, holding everything together. The "Limited Edition" version contains a bonus track, 'End Of The World', which starts with a TL type dual guitar intro before shooting off at a tangent with Accept-like Speed Metal riffing, before morphing into a Maiden gallop; it's like three different songs all moulded into one.

Overall, a well recorded, interesting release from a band that can play hard and heavy, with a decent dose of melody thrown in for good measure. Stand out tracks for me are 'Horns Up' as it captures everything the band does well, and 'Beyond Forever', which is a fine power ballad that almost seems out of place on this album.

Chris Mee

www.frenzyfire.co.uk

Emerald are a heavy metal band from Switzerland forming in 1995, releasing their debut album in 1999. Five more albums were released over the next thirteen years, with the bands singer Thomas L Winkler leaving in 2014 to join Gloryhammer. A short lived affair with replacement George Call (ex Omen) ended amicably, with their current singer Mace Mitchell (ex Silence Lost) appearing on the bands seventh album, 'Reckoning Day', released in 2017.

An atmospheric and epic intro introduces the melodic hard rocking 'Only The Reaper Wins' and Emerald can be satisfied that they have succeeded in finding a suitable replacement singer. A clean and clear vocal style evokes similarities to legendary singers Bruce Dickinson (Iron Maiden) and Steve Grimmett (Grim Reaper, The Sanity Days). Emerald are a band that deliver European style power metal with a heavy hitting sharp edge. Pace quickens as 'Black Pyramid' romps in and gallops on, echoing the famous NWOBHM style from the eighties. The buzzing guitars blend well with the keyboards and the rhythms are infectious and catchy. Increasing the pace and thundering on, 'Evolution In Reverse' features former singer George Call on lead vocals. 'Evolution In Reverse' is a very heavy and rampant song that will have fans all around the world head banging hard. 'Horns Up' is much more melodic and is mildly aggressive as it strides on. Guitars buzz and chug rhythmically with an anthemic style sing a long chorus.

Dipping into ballad territory, 'Beyond Forever' has a cracking mix of keyboards and acoustic guitars coupled with a soulful vocal performance. Lighters high in the air, the entire audience will be swaying from side to side at this one. Former singer George Call makes a second lead vocal appearance on 'Through The Storm', a savage storm of riffs and bludgeoning rhythms. Emerald are proving themselves adept at delivering a brand of power metal that effortlessly swings from very heavy, almost thrashy, to the more classic traditional European style. All the while keeping the catchiness intact that will attract many new fans from all around the world. The melodic hard rock returns in full force as 'Ridden With Fear' buzzes into life and thunders on at a highly energetic and mid tempo pace. Occasionally switching to out and out speed metal, 'Ridden By Fear' is a corker of a song with one of the most sing a long choruses on the album.

The remainder of the album switches style a little bit and follows a concept called 'The Burgundian Wars', which is based on the historical novel 'Der Lowe Von Burgund'. The concept section begins with the musical narration of 'Mist Of The Past', setting an epic laden atmosphere, that leads into the menacing vibe of 'Trees Full Of Tears'. Bustling along at pace, 'Trees Full Of Tears' is heavy rock straight out of the top drawer, with the most catchy and infectious chorus break you will have ever heard in a very long time. 'Lament Of The Fallen' is a sublime instrumental, setting up the majestic title song 'Reckoning Day' to forge a path of hard rock across the airwaves. 'Reckoning Day' will pound and pummel the senses with its heavy hitting rhythms and menacing vocal style. A second power ballad comes to life in the shape of 'Reign Of Steel', but only for the short intro before wham and a bam, the power metal oozes from the speakers and 'Reign Of Steel' becomes a thundering power/speed metal romp. Those lighters you reached for when the song began, put them away and punch the air high with your fist and get head banging... With the album quickly heading for its end, Emerald take the opportunity to deliver a seven minute plus epic, 'Signum Dei'. Atmospheric and majestic, 'Signum Dei' has a melodic swagger that keeps it at a mid tempo pace. Bringing the concept section to its end is a second musical narration, 'Fading History'.

Overall, pounding heavy metal from a veteran band of the European power metal genre, there is plenty on offer here to head bang to.

Review By Iron Mathew Collins

http://metalglory.com

Hört man die Schweiz und Metal, so drängen zu allererst Bands wie Krokus oder Celtic Frost in den Fokus, doch im Power Metal tauchen nicht wirklich viele Namen auf. Emerald aus Düdingen, existiert bereits seit 1995 und kann auf insgesamt 6 Alben zurückblicken. Einige Besetzungswechsel führten dazu, dass die Band nicht immer so aktiv sein konnte, wie sie es wollte. Vor allem der Wechsel des Sängers führte aufgrund terminlicher Gründe und vor allem der Distanz (frischer Mann am Mikro war George Call aus den USA) dazu, dass die Band nahezu auf Eis gelegt war. Deshalb suchte man auch einen geeigneten Sänger im näheren Umfeld und stieß dabei auf Mace Mitchell.

Mit jenem hat die Band nun endlich ihr siebtes Album einspielen können. Musikalisch setzen die Schweizer auf klassischen Power Metal, der durchaus auch Ähnlichkeiten mit Accept aufweisen kann. Doch auch Bands wie Brainstorm und Helloween schimmern an einigen Ecken und Enden durch. Allerdings würde sich eine Band wohl kaum über zwanzig Jahre halten können, wenn sie nicht über genug Eigenständigkeit verfügen würde und davon haben die Jungs mehr als genug. Herausragend dürfte dabei sicherlich die 7 Tracks umfassende musikalische Umsetzung des von Keyboarder Thomas Vaucher geschriebenen Buches „Der Löwe von Burgund“ sein, die hier in „The Burgundian Wars“ ihre Erfüllung erfährt.

Der Hörer bekommt auf über sechzig Minuten ein Album präsentiert, das von Anfang an klar stellt, wo der Frosch die Locken trägt. Astreiner Melodic Power Metal alter Schule, der sich vor niemandem zu verstecken braucht und in einer gerechten Welt der Band vordere Positionen in den Charts bescheren würde. Holt euch das Teil und ballert euch zu damit. Ein feines Stück Stahl, das uns die Eidgenossen hier kredenzt haben.

Fazit: Melodisch, mächtig Power und eine grandiose Stimme.

Christoph Speidel

http://thepainfucktory.com

There are many bands on this planet called Emerald. I already knew Emerald from The Netherlands and from the USA. This band here is from Switzerland. They were already founded in 1995 and have released seven albums to date. It´s typical stuff for Pure Steel Records, you can say: pounding heavy metal with great riffing and powerful, melodic, high-pitched vocals. They remind me on Primal Fear heavily, but this is also for fans of Hammerfall, Judas Priest, Jag Panzer, Omen, Annihilator and some others. The music is well-played with wild guitar solos and good breaks. Above them all, the vocals are really great. The production is powerful and fits to the music perfectly. Really cool heavy metal without being just retro!
8/10

Daniel Müller

https://powermetal.de

Energiegeladener Neustart.
Die Schweizer EMERALD hatte für 2017 sicher kaum jemand mehr auf dem Schirm. Fünf lange Jahre ist es her, dass mit "Unleashed" das letzte Lebenszeichen aus Düdingen zu uns herüber wehte. Trotz positivster Resonanzen und besten Kritiken zwangen mehrere Besetzungswechsel die seit mehr als zwanzig Jahren aktive Band zu einer Pause.
So erfuhr vor allem der Posten am Mikrofon mehrere Austauscher. Nachdem Thomas Winkler 2014 die Szenerie Richtung GLORYHAMMER verließ, pobierte es das Gespann mit dem amerikanischen Veteranen George Call (ASKA, CLOVEN HOOF). Wegen der großen Entfernung zur Bandbasis (und vermutlich der großen Projektliste) wurde dieses Vorhaben ohne groß Aufsehen erregt zu haben als gescheitert auf dem Friedhof der Quatsch-Ideen verscharrt. Mit 'Evolution In Reverse', 'Through The Storm' und dem Bonustrack 'End Of The World' haben es allerdings drei (sehr starke) Songs dieser Kollaboration auf das neue Album geschafft.
Auf "Reckoning Day", dem nunmehr siebten Album EMERALDs, singt nun mit Mace Mitchell ein Rockröhrchen, dessen Name wohl kaum geläufig sein dürfte. Der gute Mann ist seiner Biografie nach zu urteilen zwar keineswegs ein blutjunger Neuling, überregionale Bekanntheit konnte er bisher aber nicht erreichen. Das dürfte sich mit seiner wirklich starken Performance in den Reihen EMERALDs nun ändern. Ebenfalls im Vergleich zum letzten Output neu an Bord des Schweizer Dampfers sind Gitarrist Julien Menth und Bassistin Vania Truttmann.
Doch auch nach den ganzen Wechselspielchen steht EMERALD noch immer für puren, klassischen und energetischen Heavy Metal, um das zu erkennen, reicht schon ein Blick auf das Artwork von Hervé Monjeaud, der auch schon Releases von IRON MAIDEN und GAMMA RAY für die Augen der Fans aufbereitete. Und auch qualitativ muss man dem neuen Line-Up attestieren, einen tollen Job geleistet zu haben. Nicht nur finden sich etliche Hymnen auf dem Album, die geradezu nach einer großen Europatour schreien ('Black Pyramid' beispielsweise oder 'Trees Full Of Tears' oder 'Evolution In Reverse'), nein, die letzten sieben Stücke des regulären Albums gehören zusammen und bilden als 'The Burgundian Wars' ein Mini-Epos, das das Herz von Konzeptfreunden (also das Herz aller, nehme ich an) höher schlagen lässt. Zumal die Burgunderkriege hier richtig mitreißend dargestellt werden.
Woran "Reckoning Day" etwas krankt, ist die Länge des Werks. Als wollte EMERALD mit neuer Besetzung mal richtig was beweisen, bringt das Album mit Bonussong beinahe 70 Minuten auf die Waage. Diese lohnen zwar weitgehend, auf ein oder zwei etwas schwächere Stücke ('Through The Storm' wäre ein Beispiel) hätte man jedoch verzichten können, ohne auf etwas Essentielles verzichten zu müssen.
Anspieltipps: Tree Full Of Tears, Reign Of Steel, Evolution In Reverse

Note: 8.00

Redakteur: Marius Luehring

https://ever-metal.com

Despite being around for over twenty years and with a back catalogue of six previous albums, I had never actually heard of Emerald until their new album “Reckoning Day” dropped into the Ever Metal inbox. This means I have nothing previous to compare this album to but this could have been a good thing as this release comes with a whole new line up.
Emerald were originally formed in Düdingen in Switzerland, founded in 1995 from the ashes of two local bands, Dark Crystal and Oppress and since releasing their last album “Unleashed” in 2012, they have changed their singer twice, now settling with Mace Mitchell (Silence Lost, Eddies Beast, The New Source), added a new second guitarist in the shape of Julien Menth (Six Pack) and brought in new bass player Vania Truttman.
“Reckoning Day” is their seventh studio album, released on 17/03/2017 in the UK (24/03/2017 worldwide) by Pure Steel Records and is over sixty minutes of heavy metal in its purest form. Pounding drums, heavy riffs and melodic leads, re-inforced with vigorous power metal vocals and strong production by V O Pulver (Gurd, Poltergeist, Destruction) give the band the “pure fucking heavy metal sound from Switzerland” sound that is proudly the tag line of their own website.
In essence, this could be considered two albums in one, or at least a double album, as it can be broken up into two distinct parts. The first half is just pure and classic heavy power metal, with the band sounding like bands such as Edguy, Avantasia or Helloween one minute then turning things up a notch or two to match the sound of Metallica or Iron Maiden the next. There is even a Bon Jovi-esque power ballad thrown in for good measure, although personally I don’t think belongs on the album. I love a good power ballad, but this changes their sound too much and I just don’t think it fits well with the rest of the tracks.
The second half of the album is a concept titled “The Burgundian Wars” that is based on the historical novel “Der Löwe von Burgund.” What many people won’t know is that this book was actually written, and published in 2012, by the band’s keyboard player Thomas Vaucher, proving there is more to this band than first meets the eye. Bookended by musical narration this part of the album could almost have been released entirely on its own and quite possibly should have been.
The core elements of the Emerald sound are twin guitar harmonies and leads, a solid and galloping rhythm section and clean, strong, assertive metal vocals. These fundamentals are then mixed with plenty of melody, harmony and groove, with a touch of synthesisers for orchestration to produce a power metal sound that has some fucking balls.
This is a classic heavy metal band with a very “keep it real” tradition, not afraid to mix it up a bit, while keeping their sound firmly in their roots.
There is much to like about this album, and lots to love. I personally would have released it as two separate albums but that’s just my humble opinion and incorporating it all onto one does nothing to take away from just how good it is. I could go on all night about this album but why listen to me singing its praises when you can go and purchase a copy and listen for yourself?
If you like power metal you’ll love this album, if you like thrash metal you’ll love this album…..hell, if you like classic heavy metal, you’ll love this album.
So, what are you still reading this for?? Get online and order yourself a copy…..now!!

8/10

Dawn “The Metal Priestess” King

http://crossfire-metal.de

Bands mit dem Namen Emerald gab es schon so einige. Mir sind unter anderem zwei Bands aus Holland und den USA bekannt. Hier geht es jedoch um die gleichnamigen Schweizer Recken, die immerhin auch schon seit 1995 aktiv sind und bereits sieben Alben rausgehauen haben. Hier gibt es den typischen Power Metal, wie er für Pure Steel so üblich ist. Es gibt stampfenden Power Metal mit gutem, melodischem Gesang. Man fühlt sich nicht selten an Primal Fear oder Judas Priest, aber auch an Hammerfall, neuere Jag Panzer, Omen oder auch Annihilator erinnert und gibt dabei eine gute Figur ab. Die Musiker verstehen ihr Handwerk und glänzen mit coolen Breaks und guter Sologitarrenarbeit. Dabei ist die Produktion schön druckvoll, transparent und passend zur Musik. Emerald schaffen es scheinbar mühelos, oldschool, aber eben nicht altbacken zu klingen; ein guter Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Note: 8 von 10 Punkten

Autor: Daniel Müller

www.darkscene.at

Mit einem coolen Artwork gehen die Schweizer Traditionsmetaller in die sechste Runde. Emerald hatten immer schon Qualität und sind zurecht Lieblinge des Undergrounds. Ein krachend riffender Opener, wie das ebenso heavy, wie auch melodisch angelegte "Only The Reaper Wins" lässt aber auch diesmal nicht nur die beinharten Steel-Warriors und True-Metal-Kuttenträger mit der Zunge schnalzen. Bei diesem fetten 6-Minüter wird jeder stilsichere Metal Fan von Judas Priest bis Vicious Rumors oder Metal Church kommentarlos zustimmen. Klasse, genauso wie das musikalisch unverblümt an die Iron Maiden-Frühtage angelehnte "Black Pyramid", Edguy/Helloween/Gamma Ray-taugliches Gut ala "Through The Storm" und "Reign Of Steel", eine astreine Hard Rock Ballade der Marke "Beyond Forever", oder das bärenstarke "Horns Up". "Reckoning Day" ist weit mehr als nur ein traditionelles Euro-Epic-Metal Album mit "Sword & Sorcery"-Lyrics.

Geradliniger Metal, Power Metal aber auch Melodie und Finesse haben Platz genug, um sich im erwachsenen (diesmal bis auf wenige Ausnahmen beinahe komplett unkitschigen) Emerald-Universum auszubreiten und genau diese konsequent arrangierte Mixtur macht die sechste Scheibe der Eidgenossen zu ihrem reifsten, ausgewogensten, abwechslungsreichsten und wohl auch besten Werk.
Und wer weiß, vielleicht schaffen es Emerald ja auch mal, über den Underground hinaus für Begeisterung zu sorgen und zu überzeugen....

7.5

DarksceneTom

www.dangerdog.com

It seems that Switzerland's Emerald can't stop the spin of the revolving door of personnel changes. Since their last album, 2012's Unleashed they changed vocalists twice, settling now for Mace Mitchell (Silence Lost, Eddies Beast, The New Source), and adding a new second guitarist with Julien Menth (Six-Pack) and bass player in Vania Truttmann. Then there's things you don't know about Emerald, more specifically keyboard player Thomas Vaucher. He's an accomplished novelist writing thrillers and historical fiction. The second half of their latest album, Reckoning Day is based on his historical novel Der Lowe von Burgund, published in 2010.

Despite the recent tribulations, Emerald remains a classic heavy metal band in the "keep it true" tradition. Twin guitar harmonies and leads, a solid and galloping rhythm section, and clean, strong and assertive, metal vocals are the core elements of the Emerald sound. These things are, in turn, wrapped in sufficient melody, harmony, and groove with a touch of synths for orchestration. Yet, of all things, it's the guitar lines, the riffage and leads, that appear to have the greater presence. If, like me, you love lead guitar work, Emerald and Reckoning Day will be a satisfying spin.

Taking some interest in the songs, the first half of the album is pure and classic heavy power metal. There's fierce and racing speed monsters with Evolution In Reverse and Ridden By Fear. Others like Horns Up and Black Pyramid turn more on tempo changes, tempering quickness with moderation. There's also a metal anthem with Beyond Forever, where you get a good taste of vocalist Mace Mitchell's range and control. As for the conceptual second half, The Burgundian Wars, the similar heavy metal musical theme continues. The songs are bookended by musical narration of the story line with Mist Of The Past and Fading History. I'm guessing you'll want the lyric sheet to follow the rest of Vaucher's story. Musically, I found the core songs Reckoning Day, Reign Of Steel, and Signum Dei quite satisfying. Finally, if you get the "limited edition" of Reckoning Day you'll find a bonus track, End Of The World, which was written with interim and Aska vocalist George Call (who also helped write the title track.)

Bottom line: Thanks, in part, to the historical fiction theme in the second half, Emerald's Reckoning Day is an entertaining and ambitious work of traditional "keep it true" heavy metal, and should please fans of the genre. Hopefully, the band line up will remain stable and they'll be back with more. Recommended.

Craig Hartranft

4.5/5

streetclip.tv

Up the irons in the land of the free! Wilhelm Tells Erben EMERALD haben auch diesmal den Apfel nicht verfehlt. Nein, ihr siebtes Geschoss trifft den geneigten Powermetaller wieder direkt zwischen die Ohren, eigenständiger und MAIDEN-minimierter (bis auf Eddies Bruder vom Bundesgericht auf dem Cover) als zuvor.
Als loser Orientierungspunkt sei bei den Schweizern für alle Neueinsteiger GAMMA RAY genannt - nicht zuletzt wegen der zweiten Hälfte des Albums, welche ein zusammenhängendes Konzeptwerk darstellt, das freudige Erinnerungen an die epischere Seite des deutschen Flaggschiffs in abwechslungsreichen Uptempo-Songs wachruft. Mit stimmungsvollen Zwischenparts angereichert, die zu einem solchen Opus dazugehören, gipfelt der musikalische Konflikt mit den Burgundern in dem großen Finale 'Signum Dei', bei dem der neue Vokalakrobat Mace Mitchell eindrucksvoll zeigt, dass er auch in den tieferen Lagen ein sehr sonores Organ hat.
Aus einem hervorragenden Sängerpool konnten EMERALD schon immer schöpfen. Diesmal gibt der grandiose George Call (ASKA, BANSHEE, kommende CLOVEN HOOF und weitere Projekte) - der bereits auf dem Vorgänger 'Unleashed' den Song 'Eye Of The Serpent' veredelte - seinen Ein-und Ausstand bei drei Songs aus der gemeinsamen Schaffensphase (deshalb unbedingt die Limited Edition bevorzugen, welche einen Bonustrack mit George enthält), die aufgrund Entfernung und Terminen zum Leidwesen aller Dickinson-Jünger leider beendet wurde. Wer den Amerikaner 2010 mit Omen beim KIT gesehen und hinterher wie ich von einer goldenen Zukunft der Legende geträumt hat, wird besonders bei dem Kracher 'Evolution In Reverse' in ehrfürchtigem Gedenken geistig niederknien.
Bis auf die Ballade 'Beyond Forever', von der jede Hairsprayband in den 80igern geträumt hätte und die für mich so gar nicht in das Gesamtbild passen will, jedoch bei einer über einstündigen Spielzeit nicht ins Gewicht fällt und auch seine Liebhaber finden wird, kann ich jedem Anhänger des kraftvoll-melodischen Powermetalls den jüngsten Streich der Eidgenossen nur wärmstens ans Herz legen.

(8 Punkte)

Less Leßmeister

www.metalexpressradio.com

Despite logistics problems and lineup changes during the recording process of Reckoning Day, Swiss Metal act Emerald have managed to craft a genuinely enjoyable and memorable Traditional Power Metal album. The release at times dips into concept album territory, but it never becomes ponderous or superfluous. Each song stands well on its own. Even with the included transitional tracks, Reckoning Day remains a pounding, fist pumping collection of true Metal anthems that will please fans of Manowar, Saxon, Messiah’s Kiss, Hammerfall and perhaps the heavier works of Stratovarius. Production of the album is a bit dry at times, but still majestic sounding enough to please the most elite Power Metal fans. Song structures are traditional but without being too familiar sounding and even though the album has a 1 hour + running time, it goes by quickly and enjoyably.

Highlights include the addictive “Horns Up”, the speedy and intense “Evolution In Reverse” and the absolutely thunderous “Only The Reaper Wins”.

8.5/10

Maxxxwell Carlisle

www.lordsofmetal.nl

Well that has been a while, do we still know them? The Swizz band Emerald has been quiet for years now, and this surely had something to do with the departure of singer Thomas Winkler, who now has his focus on power metal jester act Gloryhammer. Concerns about change of vocalist #634 meaning the end of the band seemed to be needless, because the band strikes back with album number seven, appropriately called ‘Reckoning Day’.

Why appropriately? Well, the last few Emerald albums were not exactly top notch material due to their sudden modern sound. With ‘Reckoning Day’ the European power metal sound from the glory days does not return, no matter how much Gamma Ray they put in the artwork. The band has however, perfected their new style a lot further and that makes a way better album than the last few. Staff for the vacant spot of singer is sound in Mace Mitchell, of whom even the Metal Archives have never heard. ‘Reckoning Day’ is heavy, dark and yet it is power metal beyond any doubt, bringing up Iced Earth associations. Mace Mitchell has a pretty light and high voice, and in combination with the heavy music this gives a delightful wayward sound walking the middle track between the last two Emerald albums and a record like ‘Hymns To Steel’. Next to the typical headbangers like ‘Black Pyramid’ we can also find a beautiful ballad in ‘Beyond Forever’. Also George Call (Aska) sings along a few notes and makes among others ‘Evolution In Reverse’ a true jewel.

‘Mist Of The Past’ marks a transition in the album, the second part is conceptual and deals with “the Burgundian wars”, after a novel that the bands keyboard player wrote himself. The music obviously becomes more narrative, already evident with ‘Trees Full Of Fears’. The true crown jewel is found at ‘Signum Dei’, a seven minute epic that is just that bit more symphonic than the rest and also comes with a tasty piano bit.

All in all, Emerald delivered an excellent album in which they did a great job in perfecting their new style. One can only hope that the band has finally found a stable line-up and is able to guarantee some more continuity, not unimportant of you want to bind your fans. The music will definitely not be the hindrance to that, for the music is simply very good!
Jori

85/100

www.metalmusicarchives.com

Apparently, this Swiss band has been around for twenty years, and this is their seventh album, but it’s my first time coming across them. They have had a few problems recently though, most notably with singers as they parted with their long-time vocalist after the last album, replaced him, and have then had to find a replacement for him as well, although they have included two songs featuring his vocals on here. But as well as the changes brought about by eventually finding Mace Mitchell (Silence Lost, Eddies Beast, The New Source), they also had to replace one of the guitarists and the bass player, so there has been quite a lot going on.

So, it wouldn’t have been much of a surprise if this had been a dog of an album, but nothing could be further from the truth as this is very good indeed. It is power metal, with much more of a bottom end than bands such as Savatage, with plenty of melody and balls. There is no inclination that they have been suffering with line-up issues, as they all know what they’re doing and sound as if they’ve been together for many years instead of just a few. I don’t know who is responsible for the production on this, which is a shame, as whoever it is they have done an incredible job. They have kept it polished and tight, but let the power and bombast come through and also knows what tricks to pull – the backing vocals on “Beyond Forever” example, takes the song to a whole new level, and then they follow that with the breathtaking riffing of “Through The Storm” which owes far more to Helloween than anyone else. This is worth further investigation, and I hope that this provides the momentum for the band to be more active in the future.

4/5

Kev Rowland

www.metalinside.de

Nach knapp 5 Jahren melden sich die Schweizer EMERALD zurück. Das Engagement von ASKA Sänger George Call hat sich auf Grund der Distanz (USA – Schweiz) als nicht praktikabel erwiesen und so präsentiert man mit Mace Mitchell einen neuen Fronter, welcher Call in beeindruckender Weise zu ersetzen vermag. Call hingegen versucht sich nun bei CLOVEN HOOF. Bin gespannt ob sich die nächste „Fernbeziehung“ als praktikabler erweisen wird.
Zurück zu EMERALD: Die Band um die Vaucher Brüder weicht auch auf „Reckoning Day“ keinen Meter von der Marschrichtung der letzten Alben ab. Nach wie vor regiert kräftiger und vor allem zeitloser Heavy Metal. Das Ganze spielt viel mehr mit alten US Helden als der im Moment so angesagten NWoBHM. POLTERGEISTs V.O. Pulver hat „Reckoning Day“ dann passenderweise in ein ebenso zeitloses wie kraftvolles Soundgewand gehüllt. Trotz dem IRON MAIDEN Fetisch von Gitarrist Michael Vaucher tauchen die Jungfrauen eher selten auf, sondern das Fundament von Acts wie VICIOUS RUMORS, SAVAGE GRACE oder OMEN wird mit Melodien aus dem europäischen Ohrenschmeichler-Fundus aufgemotzt.
Die zweite Hälfte des Albums beschäftigt sich mit dem Krieg zwischen den Eidgenossen und dem letzten Burgunderherzog Karl dem Kühnen. Keyboarder Thomas Vaucher hat dieses Thema auch schon in einem Roman namens „Der Löwe von Burgund“ bearbeitet. Der kraftvolle und zuweilen epische Sound EMERALDs passt natürlich wie die Faust aufs Auge zu dieser Thematik.
„Reckoning Day“ bietet fast 70 Minuten kraftvollen, relativ klischeefreien Heavy Metal ohne großen Durchhänger. Wer die US-Vorbilder mag und auch mit Bands wie ETERNAL REIGN oder BRAINSTORM mit Hang zu etwas mehr Pathos was anfangen kann, der sollte sich EMERALD auf den Einkaufszettel kritzeln.

Fabian Zeitlinger

www.amped-up.be

Emerald is een Zwitserse powermetalband die na een stilte van 5 jaar zijn nieuwe album Reckoning Day uitbrengt op 24 maart. De plaat is de opvolger van het in 2012 verschenen Unleashed. Reckoning Day is het vierde album alweer via Pure Steel Recordings en het zevende in totaal. Intussen staat er weer een nieuwe zanger achter de microfoon, maar dat heeft de band niet laten intimideren. Integendeel, hetgeen de band ons hier laat horen is niet mis, helemaal niet mis.

In totaal heeft Emerald 15 nieuwe songs opgenomen. Het is te zeggen: zo goed als 15, want er staan nog twee songs op het nieuwe album die opgenomen zijn met voormalig zanger George Call (AskaOmen). Dat deze brave vent een fabuleuze stem had, weten we natuurlijk wel. Dat het moeilijk zou worden hem te vervangen ook. Maar toch is dat voorbeeldig gebeurd, door de Zwitser Mace Mitchell in te lijven. Laatstgenoemde klinkt alsof hij al altijd in de band gezeten heeft en kan zowel hoog als dieper uit de voeten. Hij heeft dan ook een stem die perfect bij de powervolle metal van Emerald past. Laten we ook nog even niet vergeten dat de oorspronkelijke vocalist van deze band ene Thomas L. Winkler was, die nu furore maakt als opperclown bij Gloryhammer. Muzikaal kunnen we op dit nieuwe epos weer rekenen op knallend drumwerk, heavy en powervolle riffs, melodieuze leads, heel sterke vocalen, prima solo’s en ballen, heel veel spierballen. Het moet gezegd dat dit ook kan liggen aan de prima produktie van V.O. Pulver, die het geheel van een krachtig geluid voorzien heeft. Op dit album krijgen we een goeie zestig minuten heavy / power metal in zijn puurste vorm. Geen modegrillen. Geen trends. Geen vernieuwing. Enkel goeie oude traditionele kwaliteit. Dit is typisch zo een plaat waarvan je na het eerste halve nummer al weet dat je geen miskoop gedaan zal hebben. Opener Only The Reaper Wins laat meteen horen wat de band in haar mars heeft. En dat is om het simpel uit te drukken power metal van de bovenste plank met veel kloten en melodie. Idem dito voor Evolution in Reverse dat knalt zoals in de boekjes, machtige zang laat horen (zowel hoog als in de diepere regionen) maar toch ook direct herkenbaar klinkt. Ook Through The Storm en Ridden By Fear zijn schitterende voorbeelden van puike melodieuze metal. Dit is muziek die zich perfect leent om het verstand op nul te draaien, de vuisten in de lucht te gooien, je haren te laten zwiepen en luidkeels de buurt bijeen te brullen. Volgens mij is dit een band die nog meer op het voorplan zou mogen komen. De kwaliteiten zijn er zeker, alleen is het genre de dag van vandaag niet hip genoeg meer om breed in de aandacht te komen vrees ik. Toch zou het mogen want Reckoning Day is powervol, melodieus, hoogkwalitatief, massief klinkend, oertraditioneel en straalt de ultieme heavymetalboodschap uit. Er is ook genoeg variatie, zo wordt bijvoorbeeld een stukje piano niet geschuwd, zoals te horen is op Reign of Steel, dat een beetje een Manowar-achtige feeling heeft. Maar boven alles zijn het toch de machtige gitaarpartijen en de prima zang die van dit album een pareltje gemaakt hebben. 15 songs: te veel? Helemaal niet.

Emerald heeft bij deze toch al wel één van de betere powermetalalbums van het lopende jaar afgeleverd. Fans van het eerste uur zullen zeker niet ontgoocheld zijn. De band staat er opnieuw en is terug van (nooit) weggeweest. Hopelijk wordt hier live een vervolg aan gebreid, en kunnen we het zestal ook eens in deze contreien gaan aanschouwen. Een dik feest zou het zeker zijn.

9/10

Jurgen Callens

http://loudandproud.it

Gli svizzeri Emerald si possono ormai considerare a ragione dei veterani. Ormai vicini ai venti anni di carriera, non si può certo dire che abbiano lasciato un segno indelebile sulla scena. Qualche buona idea, qualche disco valido, ma anche una discontinuità di fondo, abbinata alla difficoltà cronica a trovare un cantante all’altezza, che ha impedito alla formazione di Friborgo di lasciare il segno. Con ‘Reckoning Day’ le cose cambiano ancora una volta dietro al microfono: fuori il girovago Thomas Winkler, ormai a tempo pieno nei Gloryhammer, dentro lo sconosciuto Mace Mitchell, ben supportato dal ben più celebre George Call, qui presente in tre pezzi. Il piano iniziale era quello di assoldare il frontman di Aska e Cloven Hoof a tempo pieno, ma è stato accantonato per evidenti difficoltà logistiche. I rapporti sono rimasti buoni però, ed il texano di ferro può lasciare il suo timbro sul disco, in particolare con ‘Evolution In Reverse’, che ne rappresenta con ogni probabilità il picco qualitativo: una traccia incalzante e senza respiro, degna del miglior metal di oltre oceano. Come del resto di livello assoluto è ‘Through The Storm’, seconda traccia cantata da Call su questo disco. Due pezzi di gran livello, che bastano a mostrare come ‘Reckoning Day’ si collochi in alto nella discografia della band elvetica, anche e soprattutto se consideriamo che il resto del disco scorre via piacevole, più compatto e costante rispetto al passato, ed anche il nuovo Mace Mitchell appare sapere il fatto suo, con tonalità sporche ma grintose. Da notare anche che la seconda parte del disco forma una sorta di concept, incentrato su un romanzo storico scritto dallo stesso tastierista della band, Thomas Vaucher. Qui le sonorità sono più epiche, nel senso europeo del termine, ma il risultato resta decisamente valido. Non manca qualche momento di incertezza, soprattutto quando gli Emerald cercano di dare troppo spazio alla componente melodica – l’incerta ballad ‘Beyond Forever’ – ma nella sostanza il disco può ritenersi riuscito. E se anziché quindici (!) pezzi ce ne fosse stato qualcuno di meno, forse le cose sarebbero state meglio ancora, ma cerchiamo di non pretendere troppo. E godiamoci questo disco.

4/5

Sandro Buti

kaosguards.com

Septième album pour les Suisses d'EMERALD, "Reckoning Day" qui parait cinq ans après "Unleashed". Il marque par la même occasion les vingt-deux ans de la formation Helvète.
La surprise n'est pas bien grande puisque les fans ne seront pas décontenancés par ce nouvel effort qui est dans la droite lignée des précédents. Un changement et pas des moindres est cependant survenu puisque le groupe s'est adjoint les services d'un nouveau chanteur en la personne de Georges Call (Cloven Hoof et Omen entre autres). Bardé d'un tel c.v le bougre ne pouvait pas décevoir et sa prestation sur cet opus en est la parfaite illustration.
Les compositions ont gagné en intelligence, avec une bonne dose de mélodies imparables. Malgré le délai plutôt long qui sépare les deux sorties d'albums les Suisses n'ont à ce que l'on en entend pas perdu leur motivation et c'est gonflé d'une nouvelle énergie positive qu'ils reviennent en force. Peu habitués à voir à nos "cousins"de l'autre côté des Alpes nous envoyer des groupes de heavy, il faut admettre que ce coup-ci c'est un coup de maître qui vient de sortir des studios.
Vraiment un produit imparable qui n'est pas bien loin du sans faute.

Evildead

18/20

www.musika.be

‘Reckoning Day’ is het zevende full-album van het Zwitserse zestal dat luistert naar de naam Emerald, een band die al sinds 1995 actief is, maar waar ik persoonlijk nog nooit iets van hoorde; En als liefhebber van heavy metal en power metal lijkt me dit, na het beluisteren van deze ‘Reckoning Day’, een regelrechte schande. Komt dit door het feit dat dit sextet nooit een album op een echt “groot” label heeft uitgebracht? Of omdat de heren nogal veel verschillende line-up’s hadden en nooit écht doorbraken? Of … In ieder geval ben ik blij dat dit nieuwste werkstuk van het huidige zestal – Mace Mitchell (vocals), Julien Menth (gitaar), Michael Vaucher (gitaar), Thomas Vaucher (keyboards), Vania Truttmann (bass) en Al Spicher (drums) – nu wel op de spreekwoordelijke deurmat plofte. Niet dat de band buiten de grenzen van de heavy metal / power metal actief is, dat zeker niet, maar elk nummer staat werkelijk als een huis. Er is een krachtige fundament met knappe en stevige drumpatronen, pompende basslijnen, krachtige riffs, melodieuze gitaarsolo’s en een voortreffelijk uitgebalanceerde keyboards die de laatste gaatjes dichten. Om het geheel af te ronden is er dan nog de toch wel begeesterende en uiterst knappe stem van Mace Mitchell die de nummers toch wel naar een hoger niveau tilt, zonder dat ik de vocale capaciteiten van hun vorige zanger, George Call – die je nog hoort op twee tracks –, wil minimaliseren. ‘Reckoning Day’ telt zomaar liefst vijftien tracks op hoog niveau die goed zijn voor meer dan één uur luisterplezier. De heren en dame zorgen voor veel variatie op gebied van tempo en ritme zonder het melodieuze aspect uit het oog te verliezen. Een deel van de nummers, te beginnen met ‘Mist Of The Past’, kan je beschouwen als een concept daar die gebaseerd zijn op de historische roman “Der Löwe Von Burgund” (“The Burgundian Wars”) van de hand van toetsenist Thomas Vaucher. Ook in dit gedeelte blijven de nummers zowel kracht als melodie uitstralen en zorgt een kort instrumentaal stukje, ‘Lament Of The Fallen’, voor wat bombast, en krijg je in een paartracks gesproken tekst te horen om het verhaal te duiden zonder dat de nummers daaronder lijden. Ik heb in ieder geval genoten van dit werkstuk en ik ben er dan ook van overtuigd dat liefhebbers van heavy metal en /of power metal dit zullen koesteren. Rest me enkel nog de vraag of ik al dan niet op zoek moet gaan naar “ouder” werk van dit Emerald.

Luc Ghyselen (85)

http://powermetal-warrior.blogspot.ch

Muzyka szwajcarskiego bandu Emerald nie jest niczym odkrywczym i w zasadzie jakoś nie wyróżnia się na tle innych zespołów grających heavy metal z domieszką power metalu. Choć Emerald nie kryje zamiłowania do twórczości Omen, Iron maiden, Savatage, Judas Priest, Warlord czy Jag Panzer to jednak starają się mieć swój własny styl i brzmieć świeżo. Zespół działa od 1995 r i cały czas wydaje solidne płyty, które potrafią zaskoczyć wyrównanym poziomem i przebojowością. Emerald to machina, która działa bez usterek i póki co nie zardzewiała. Ostatni album ukazał się w 2012 r, jednak kiedy udało się zebrać nowy skład to i zespół wrócił z nowym albumem zatytułowanym „Reckoning Day”.

Okładka jest prosta i taka w klimatach Iron Maiden, a brzmienie mocno osadzone w latach 80. Muzycznie Emerald nie zmienił się w przeciągu tych 5 lat i dalej gra swoje. Choć słychać, że dokonali kilka kosmetycznych zmian. Pojawiają się bardziej złożone i wyrafinowane solówki Michaela i Juliusa. W roli nowego wokalisty sprawdza się na pewno Mace Mitchel, który zastąpił George'a Calla. Odnajduje się w wysokich rejestrach, a dodatkowo potrafi śpiewać zadziornie i agresywnie. Nowy nabytek wlał sporo świeżości do muzyki Emerald. Sam album śmiało nawiązuje do najlepszych dzieł zespołu i trzyma poziom poprzednich wydawnictw.

Zawartość to ponad 60 minut soczystego heavy/power metalu, gdzie druga część płyty to koncept „The burguardian wars”, który bazuje na noweli „Der lowe von burgund” napisanej przez klawiszowca Thomasa Vauchera.

Płytę otwiera zadziorny i ostry „Only the ripper wins”, który nawiązuje do heavy metalu amerykańskiego spod znaku Helstar czy Omen, ale też Judas Priest. Tutaj klasę pokazuje Mace, którego wokal jest idealnie do tego co gra Emerald. Duża dawka melodyjności, energii pojawia się w żywszym „Black Pyramid”, gdzie zespół nie kryje zamiłowania do twórczości Iron Maiden. Wokalista George Call daje gościnny występ w przebojowym i bardziej power metalowym „Evolution In reverse”, który jest jednym z najmocniejszych momentów na płycie. Odrobina toporności i mroku dodaje smaku zadziornemu „Horns Up”. Ten utwór potrafi oczarować słuchacza prostym i chwytliwym refrenem. Dawny wokalista daje o sobie znać jeszcze raz w bardziej energicznym „Through The Storm”. Nawet kiedy zespół zwalnia i stawia na epicki charakter to i tak potrafią zaskoczyć fana i pokazać klasę. Świetnie to obrazuje „Ridden by fear” czy w tytułowym „Reckoning Day”. Do udanych utworów na pewno warto zaliczyć rozbudowany i bardziej progresywny „Reign of steel”. Całość zamyka epicki i klimatyczny „Signum dei”.

Niby są zminy, niby tyle czasu minęło od ostatniego dzieła w postaci „Unleashed”, ale Emerald dalej jest sobą. Nowy wokalista Mace wlał trochę świeżości i agresji do muzyki szwajcarów. „Reckoning day” to przede wszystkim równy i zróżnicowany album, który dobrze się słucha. Nie można pominąć tego dzieła w roku 2017.

Ocena: 8/10

Łukasz Frasek

www.bleeding4metal.de/www.musik-sammler.de

Seit dem Erscheinen von "Reckoning Day" kann die Schweizer Heavy Metal-Garde EMERALD auf mittlerweile sieben Studioalben zurückblicken. Dabei schien die Band immer mal wieder ein wenig zu straucheln, denn nach etwa fünf Jahren entschloss sich ex-Frontmann Thomas Winkler für einen Abgang in Richtung GLORYHAMMER. Ein Ersatz, so dachten sich EMERALD, fand man dann in dem in den USA ansässigen George Call (ASKA, ex-OMEN), doch letztendlich erwies sich die geographische Distanz als nachteilig und man stand vor der Frage: Was nun? Im vergangenen Jahr tat sich dann die Gelegenheit auf, Mace Mitchell als neuen Sänger in die eigenen Reihen aufzunehmen.

Dieser eröffnet das neue Album mit 'Only The Reaper Wins' von Grund auf solide. Heavy Metal, der einfach zeitlos ist und zudem auch noch richtig Spaß macht. Auch 'Black Pyramid' kann dieses Level problemlos halten. Dann die erste Überraschung! 'Evolution In Reverse' ist noch einer jener Tracks, bei denen George Call zu hören ist. Und ... meine Güte ... dieser Song hat genau den Drive, den "Reckoning Day" gebraucht hatte. Zwar findet sich ein dezenter Stilbruch durch den "Sängerwechsel" in dem Sinne, dass EMERALD eine deutlichere US Power Metal-Schlagseite erhalten, doch dies steht den Schweizern sehr gut zu Gesicht. Dann geht das Zepter wieder auf Mace über, der nach einer weiteren Bangernummer auch seine balladeske Seite präsentiert. Eine schöne Nummer, wenn auch nicht gerade stadiontauglich. Dafür mit einem herrlichen Achtziger-Flair. Dann ist George wieder an der Reihe und zeigt bei 'Through The Storm' so mancher neuen Combo (EMERALD sind immerhin bereits seit 1995 aktiv), wie der Hase zu laufen hat. 'Ridden By Fear' bietet dann wieder klassischen Stoff und teilt "Reckoning Day" zugleich in zwei Hälften.

'Mist Of The Past' kann man durchaus als kleines Intro verstanden wissen, denn nun wandelt sich Album Nummer sieben in ein Konzeptalbum mit dem Titel "The Burgundian Wars" und basiert auf dem historischen Roman "Der Löwe von Burgund" von Keyboarder Thomas Vaucher und Thema ist Karl der Kühne (der letzte Burgunderherzog). Mace Mitchell liefert auf den folgenden sechs Tracks ordentlich ab und sollte Fans der Band keinesfalls enttäuschen. Besitzer der Limited Edition erhalten darüber hinaus noch einen letzten Bonus Track mit George Call Namens 'End Of The World'.

Ich persönlich, ihr habt es sicherlich längst bemerkt, favorisiere Calls Stimme hier und der Wechsel am Mikrofon innerhalb des Albums nimmt Mitchell ein wenig das Spotlight. Hier wäre es sinnvoller gewesen, die "Call-Tracks" allesamt als Bonustracks ans Ende des Albums zu verfrachten und den Flow somit nicht zu stören. Abgesehen davon gefällt mir "Reckoning Day" jedoch ganz gut.

7.5/10

Akhanarit

www.metalhead.it

C’è stato un vero terremoto in casa Emerald per il settimo full-lenght: cambia metà della lineup e abbandona il progetto anche George Call, storico cantante degli Omen, che su “Reckoning Day” è presente in tre brani, ma ha preferito lasciare per mancanza di tempo da dedicare alla band svizzera. Lo sostituisce degnamente l’esordiente Mace Mitchell, che anima il resto della lunga scaletta (le tracce sono ben 15). Vediamo allora gli highlights di questo album. Solida e molto tedesca, fra Paragon e Metalium, la opener “Only the Reaper wins”; dal canto suo, “Evolution in Reverse” è un tritacarne nel corso del quale Call si esibisce in qualche acuto halfordiano. Un po’ fuori parte, perché esageratamente leggera, ma non disprezzabile la ballad “Beyond Forever”; il refrain più orecchiabile del platter sta in “Through the Storm”. Tutta la seconda parte della scaletta, dalla epica intro “Mist of the Past” in poi, è occupata dal concept “The Burgundian Wars”, ispirata a un racconto scritto dallo stesso tastierista della band, Thomas Vaucher. Il sound qui si fa più maestoso e stentoreo: si ascolti ad esempio la solenne “Signum Dei”, un mid-tempo che mi ha ricordato qualcosa dei Thy Majestie. La titletrack vive di atmosfere alla Running Wild, vicine al power/folk, mentre la grintosa “End of the World” ci riporta pienamente su rocciose atmosfere da power mitteleuropeo. A conti fatti, molto più che un disco di transizione, che allontana la band dall’HM classico e la riporta saldamente in territori power.

(René Urkus)

Voto: 7.5/10

www.heavymetalwebzine.it

Ecco un’altra vecchia conoscenza della nostra webzine che torna a farsi sentire dopo cinque anni di silenzio, un lasso temporale piuttosto lungo per gli standard degli svizzeri Emerald, band che ci aveva abituati ad una nuova release ogni due/tre anni. Il prolungarsi delle solite tempistiche è dovuto, probabilmente, anche alla mezza rivoluzione che ha colpito la line-up: Manuel Werro e Adriano Troiano non sono più della partita ed al loro posto ci sono, rispettivamente, Julien Menth e Vania Truttmann. Anche Thomas Winkler ha salutato la compagnia e qui la ricerca è stata un pochino più difficoltosa: accantonata l’idea di assegnare il ruolo di cantante all’americano George Call (Cloven Hoof, Aska) a causa della distanza, i Nostri si sono tuffati in una ricerca conclusasi ad aprile 2016, quando hanno annunciato l’approdo nei loro ranghi di Mace Mitchell (pseudonimo di Marcel Hablützel, già voce di Silence Lost ed Eddie’s Beast, tra gli altri) con il quale riescono a concludere le registrazioni del loro settimo album “Reckoning Day”, il quarto rilasciato con l’appoggio della label teutonica Pure Steel Records e prodotto, ancora una volta, da V.O. Pulver – che già si era occupato, con ottimi risultati, di “Unleashed” e “Re-Forged”.
L’album vede la luce nella seconda metà di marzo, pubblicato in CD standard e limited edition, a cui fa seguito una versione in doppio vinile a fine aprile: se il precedente “Unleashed” era riuscito a convincermi abbastanza facilmente, il nuovo “Reckoning Day” alza ulteriormente l’asticella qualitativa risultando ancora più fluido ed efficace, un mix dove potenza, melodia ed ispirazione si equilibrano all’interno di un heavy power metal dai connotati europei.
La prima parte del disco – fino a “Ridden By Fear” – ci offre brani travolgenti e poderosi da cui emergono accenni al solido acciaio americano come “Evolution In Reverse” e “Through The Storm”, due ottimi pezzi marchiati dalle vocals incandescenti di George Call (così come l’altrettanto valida bonus track “End Of The World” posta a fondo tracklist), e non da meno si dimostrano la già citata “Ridden By Fear” ed “Only The Reaper Wins”, opener d’impatto dove il nuovo innesto Mace Mitchell mette in chiaro le sue capacità vocali.
Molto buona anche l’anthemica “Horns Up”, mentre non si può dire la stessa cosa della successiva “Beyond Forever”, una ballad che, sin dal primo ascolto, mi è sembrata piuttosto stucchevole.
La seconda metà di “Reckoning Day” si sviluppa lungo un concept a carattere storico intitolato “The Burgundian Wars” e basato su una novella scritta dal tastierista Thomas Vaucher: qui le sonorità abbracciano atmosfere maggiormente evocative e, in alcuni casi, acquisiscono toni solenni come sulla magniloquente “Signum Dei” e nella breve introduzione “Mist Of The Past”.
In conclusione, è valsa la pena di attendere un lustro, visti gli ottimi traguardi raggiunti: “Reckoning Day” è un disco ben fatto, di ascolto piacevole e molto scorrevole sebbene superi i 67 minuti di durata. Dunque, lo smeraldo elvetico torna a brillare grazie a quello che, probabilmente, è il miglior album della loro discografia!

7.5/10

Luca Avalon

www.truemetal.it

Avevo perso le tracce degli elvetici Emerald subito dopo il loro secondo album, quel “Calling the Knights” che, almeno da quel che ricordo, all’epoca mi era piaciuto abbastanza. Da allora (e si parla del 2001) di acqua sotto i ponti ne è passata parecchia, con una lunga serie di cambi di formazione e la continua ricerca, da parte dei nostri musicisti d’oltralpe, di un cantante da assumere in pianta stabile: per fortuna, da questo punto di vista, i nostri dovrebbero aver risolto i propri problemi grazie all’arrivo dell’ottimo Mace Mitchell, che sostituisce il partente Thomas Winkler. Per chi non li conoscesse, gli Emerald fanno un heavy metal classicissimo e molto legato agli stilemi tipici della scena europea anni ’80 (come si evince anche dalla copertina) ma a cui piace sconfinare nei territori del power di scuola tedesca, cosa che succede piuttosto spesso durante tutto l’ascolto di questo “Reckoning Day”.
L’apertura è affidata alla robusta “Only the Reaper Wins”, traccia quadratissima dominata da chitarre grosse, ritmiche possenti ma pulite e dallo strapotere vocale del già citato Mace: insomma, tutto ciò che può piacere a un amante del vero metallo ma senza mai scadere nella pacchianeria. La traccia alterna momenti dal sapore anthemico ad altri più aggressivi, consegnandosi al pubblico come un ottimo biglietto da visita. La falsa partenza di “Black Pyramid”, in cui i ritmi sembrano rallentare immediatamente per indulgere in una certa pesantezza quasi doom, cede invece il passo ad un incedere più tipicamente maideniano dominato da melodie accattivanti e chitarre gemelle, pur mantenendo una certa compattezza germanica di fondo. Con “Evolution in Reverse”, invece, si parte a spron battuto dopo un’introduzione maestosa per confezionare una traccia solida e agguerrita, anche grazie alla prova maiuscola di George Call (primo ospite di questo Reckoning Day, dall’impostazione che mi ha molto ricordato un certo Russell Allen) dietro il microfono. La canzone alterna momenti melodici a rapide rasoiate chitarristiche, distendendosi in corrispondenza dell’assolo per poi tornare a pieno regime giusto in tempo per il finale al fulmicotone.

Horns Up” parte come la classica canzone trionfale per incendiare gli animi durante i concerti, sviluppandosi poi esattamente come aveva promesso: chitarre grasse, batteria quadrata, e un ampio spazio per aperture melodiche dall’ampio respiro. In poche parole la classica traccia che procede col pilota automatico ma che ci sta sempre e costituisce il perfetto ponte per la successiva “Beyond Forever”. La canzone si sviluppa nel modo più classico possibile quando si parla di ballate, un iniziale duetto tra chitarra acustica e voce con il successivo ingresso in scena del piano e degli altri strumenti, cui seguono le backing vocals e la conseguente alzata di tono. Tutto secondo il copione, tutto perfettamente prevedibile, ma nonostante questo (e la mia avversione alle ballatone) ammetto che, grazie al suo mood “un po’ Bon Jovi e un po’ Bryan Adams”, me la riascolto sempre almeno due o tre volte prima di passare al brano successivo. Mah, sarà l’età che avanza. Ad ogni modo, dopo questa iniezione di zuccheri si torna subito a picchiare con uno dei pezzi più riusciti dell’album: “Through the Storm” parte con una schitarrata insolente sorretta da una batteria granitica, dipanandosi poi tra linee melodiche aggressive e scelte vocali molto legate al rock anni ’80 senza mai mostrare il fianco e mantenendosi avvincente per tutta la sua durata. Niente male. Una melodia eroica che profuma di NWOBHM da lontano un chilometro introduce “Ridden by Fear”, che conclude la prima parte dell’album: i ritmi si mantengono corposi grazie a una sezione ritmica quadrata e alle classiche rasoiate della coppia d’asce, mentre Mace si mette in mostra con il suo cantato più acido confermandosi un’ottima scelta alla voce. Il tasso di trionfalismo del brano, che minaccia di rompere gli argini in alcuni momenti, si mantiene invece perfettamente entro i livelli di guardia, ottimamente stemperato dalle brevi accelerazioni e dall’ottimo lavoro delle chitarre.

Con la successiva “Mist of the Past”, dominata da una profonda voce narrante e da melodie atmosferiche che profumano di epopea nordica, si passa alla seconda parte di questo “Reckoning Day”, costituita da un mini-concept intitolato “The Burgundian Wars” e basato sul romanzo storico scritto dal tastierista del gruppo, Thomas Vaucher. Ad ogni modo, questo cambiamento interno non porta a grandi modifiche a livello sonoro, se non una lieve virata verso atmosfere più solenni ed epicheggianti, e “Trees Full of Tears” sembra lì a confermarlo: ritmi scanditi da robuste power chords sorreggono melodie dapprima maligne ma che si fanno più trionfali nel ritornello, concedendosi un breve intermezzo più orrorifico prima di tornare a volare alto in tempo per il finale. Archiviato rapidamente l’intermezzo solenne ma poco più che superfluo “Lament of the Fallen” si passa alla title track: “Reckoning Day” spinge su tempi ancor più scanditi e quadrati, mentre la voce di Mace si sporca più del solito per dar grinta ad un pezzo piacevole e dal sapore anthemico, ma che alla fine non aggiunge nulla a quanto sentito finora. Discorso che per fortuna non va applicato alla seguente “Reign of Steel”, iniziata come classica ballatona voce/piano e che, in breve, si trasforma invece in un brano variegato in cui a melodie romantiche ed accattivanti si affiancano riff cattivi e improvvisi squarci battaglieri, durante i quali si sente perfino un certo profumo di Iced Earth. Bel pezzo, non c’è che dire, dotato anche di un ottimo climax. Melodie magniloquenti introducono “Signum Dei”, che fin da subito si discosta dall’aggressività del brano precedente per puntare sulla solennità e sul trionfalismo spinto. I tempi rallentano e si mantengono scanditi per tutta la durata, avvolti da melodie sontuose e imponenti. L’intermezzo pianistico spezza l’incedere solenne della traccia per indulgere in un breve attimo di pathos più raccolto, salvo poi ripartire con la pomposità dei cori e delle melodie. “Fading History” torna alla voce narrante e alle atmosfere già trovate in “Mist of the Past” per introdurre l’epilogo dell’album, “End of the World”, che vede per la terza volta George Call prendere il posto di Mace dietro il microfono. La canzone, dopo la solenne grandiosità dei brani precedenti, torna a dinamiche più tipiche dell’heavy classico, con grande dispendio di riff caciaroni, chitarre gemelle e urla fulminanti a coronare il tutto, chiamando l’ultima carica.

A conti fatti, questo “Reckoning Day” è un prodotto più che buono, grintoso e quadrato, anche se a mio avviso non mantiene lo stesso livello compositivo lungo tutta la sua durata (in fondo dodici tracce più tre intermezzi non sono pochi), finendo per alternare ottimi pezzi ad altri un po’ troppo dispersivi ed intralciando così la piena fruibilità dell’album. Ad ogni modo un bel sette abbondante se lo merita tutto, e quindi se lo porta a casa senza problemi.
73/100

Stefano Usardi

http://musipediaofmetal.blogspot.ch

Emerald were not a name I'd heard of when I picked up this record, after a bit of research, I found that they are Swiss power metal band and have been doing the rounds since 1995, their debut was released in 1999 and they have released 6 albums. They also suffer from a curse that affects a lot of power metal bands, this is that they seem to have had numerous members throughout their history, the most notable being Thomas Winkler who is now more famously the vocalist of Gloryhammer.

The two consistent members throughout have been brothers Michael and Thomas Vaucher who are the founders of the band and take the roles of guitarist and keyboardist within the band. This album illuminates the personnel problems with former vocalist George Call taking the mic for three songs with the rest sung by new vocalist Mace Mitchell, the rest of the band has changed since their last album (in 2012) with only the Vaucher brothers and drummer Alex Spicher remaining.

Taking up the other guitar role is Julien Menth and on bass is Vania Truttmann and they slot into Emerald's "Pure Fucking Heavy Metal" assault perfectly adding the to the furious rhythms and twin axe attack you'd expect. With a long time to write this album, there was clearly no lack of inspiration as it's 15 songs long. The first seven have no thematic link other than the usual power metal trademarks but the final part of the album is part of a suite that deals with The Burgundian Wars (1474-1477) a conflict between the Dukes Of Burgundy and The Old Swiss Confederacy. The vocals are nearly indistinguishable both sky scraping and the songs are at the heavier end of the traditional metal spectrum, Reckoning Day sees Emerald return with a vengeance, it may be a bit too long for some but it has lots more killer than filler.

7/10

MBlade

www.spirit-of-metal.com

En net progrès...Depuis 2012 et un Unleashed que, personnellement, j'avais trouvé plutôt anecdotique, les vétérans Suisses d'Emerald n'avaient pas vraiment fait parler d'eux. Ils étaient même restés très discrets. Mais alors très très discrets. Tant d'ailleurs que d'aucuns n'auraient pas hésité à parier sur la disparition pure et simple comme l'explication la plus plausible d'un tel mutisme. En réalité il n'en est rien et en cette année 2017 voilà que nos six Helvètes refont surface s'apprêtant à sortir leur 7ième album, Reckoning Day, toujours encore soutenus par le label Pure Steel Records.

Bien évidemment une absence "discographique" aussi longue est souvent synonyme de contretemps, d'embuches ou de mutations. Voire même de tout à la fois. La vie trépidante normale d'un groupe en somme.

S'agissant d'Emerald, sans entrer dans tous les détails de ce parcourt chaotique, évoquons au moins l'un des changements les plus importants qu'il a eu à subir, à savoir celui de son chanteur. Après le départ de Thomas L. Winkler (Gloryhammer...), le sextet recrute donc l'Américain George Call (Omen, Aska...). Malheureusement la distance qui sépare les Fribourgeois du vocaliste étatsuniens d'origine panaméenne va sacrément compliquer la tâche à tout le monde. Au bout de deux ans, d'un commun accord, sans cris et en bonne intelligence, cette collaboration laborieuse cesse. Il faut donc lui trouver un remplaçant. Et c'est finalement le Suisse Mace Mitchell qui obtiendra le poste.

Pour en revenir à ce nouvel opus, il faudra absolument, en premier lieu, en évoquer le son qui sera sans commune mesure avec celui de son prédécesseur. V.O. Pulver (à qui l'on doit celui de certains travaux de Pro-Pain, Gurd et autres Destruction, pour ne citer que ceux là) l'aura, en effet, doté d'un environnement sonore propice à ce genre de démonstration où la puissance doit pouvoir s'épanouir. Et c'est le cas. Et c'est tant mieux vu qu'Emerald a ici légèrement durci le ton de son Heavy Power Metal aux accents parfois Power US. Toutefois, même si le groupe a, un peu, radicalisé son propos, il n'a pas totalement abandonné son visage le plus mélodique. Pour preuve ce premier morceau, Only The Reaper Wins, dont certains passages nous font immanquablement penser à Primal Fear, et donc à Judas Priest, et dont les refrains, peut-être un poil trop mélodiques, seront pourvus de voix écorchées typées "core" (avec les guillemets qui s'imposent vu mes lacunes dans le genre). Black Pyramid, Through the Storm ou par exemple Trees Full of Tears seront plus équilibrés donnant un peu moins dans la musicalité trop harmonieuse et dépourvues de ces virgules empruntées aux autres genres plus radicaux (si tant est que le Hardcore moderne soit un genre radical).

Des chansons plutôt réussis donc mais qui n'augureront en rien de la surprise que sera l'excellent Evolution in Reverse aux séquences extrêmement nerveuses et véloces où Mace nous proposera une interprétation suraigüe digne de Sean Peck, voire de Rob Halford. Des passages qui n'auront rien à envier aux plus fougueuses envolées des Cage ou du Judas Priest de la période Painkiller. Des passages magnifiquement contrasté par des refrains superbement mélodiques qui viendront parfaitement aérer ce morceau. Dans un état d'esprit un peu similaire, Horns up, Ridden by Fear, Reign of Steel malgré une entame piano très nonchalante, et End of the World viendront, eux aussi, délicieusement nous bousculer.

Que du bon en somme? Pas vraiment. Signum Dei et Beyond Forever, viennent un peu gâcher la fête. Ces deux ballades, et surtout la seconde, seront vraiment, mais alors vraiment, très dispensables. Décidemment je ne comprendrais jamais ce besoin impérieux que ressentent les groupes à composer ces moments de bravoure dédiés à la boulversitude et à l'émouvance. Surtout en de telles proportions. Une c'est déjà de trop selon moi. Alors deux...voire trois...voire plus...

Au final, Reckoning Day est donc un opus plus homogène que ne le fut Unleashed pourvu d'une bien meilleure production et faisant la part belle à la facette la plus extrême d'Emerald. Ce qui, soit dit entre nous, surtout pour ce dernier point, n'est pas pour me déplaire. Mais alors vraiment pas.

14/20

dark_omens

www.angrymetalguy.com

As the sweltering hours spent practicing annelid medicine in AMG HQ’s boiler room pile up, I’ve grown accustomed to the near-insanity that comes with operating only by inconstant light of the Coal Chamber. Mediocrity too has run its course. Like the trve snobs among you, my previous diet was strict 3.5+. The initial shock of my inability to immediately expunge all memory of “decent” metal from my tiny wvrm brain nearly killed me. Now? At least it ain’t Amaranthe. Last time around, Steel Druhm summed up both Emerald’s Unleashed and career with one line: “You’ve heard it a zillion times before from far superior bands.” Reckoning Day makes strides towards memorability, but old habits die hard as Emerald improve and backpedal in equal measure.

It’s tough to believe Emerald have kicked around since ’95, as their only claim to fame seems to be spawning Gloryhammer vocalist cheesemaster extraordinaire, Thomas Winkler. At first, it’s easy to see why. “Only the Reaper Wins” and “Black Pyramid” plod in equal measure, offering a generic heavy/power-fusion highlighted only by flashes of catchiness in the latter’s switchblade chorus. However, “Evolution in Reverse” mercifully pivots into “Black Pyramid’s” previews of heaviness. Guest vocalist George Call (Aska) screams for vengeance while the rest of Emerald get off their ass and follow his lead. The result almost sounds like a different band – perhaps not entirely unique, but worth a damn.

When permanent mic-man Mace Mitchell steps back in for “Horns Up,” Reckoning Day is seemingly changed for the better. Its highs and the lows both recall elements of Edguy and Avantasia, especially in Mitchell’s vocals. Some cheesier elements run the 80’s gamut, even invoking Bon Jovi1 on the obnoxious (yet somehow enjoyable) power ballad “Beyond Forever.” But for once there’s an attempt to offer more than mediocre vocal hooks and lukewarm chord progressions. “Through the Storm” and “Ridden by Fear” span the distance from Metallica to Iron Maiden2, closing out the A-side with a commitment to actually playing metal that propels Emerald toward memorability.

35 minutes in, this doctor was content. Sure, a few songs failed to amaze, but the upside tracks grabbed my attention more than Emerald’s previous material. But of course, they just couldn’t call it a day. At the point where things should wind down, Emerald launches a seven(!) song conceptual arc about Charles the Bold.3 Mired in bloat, the back-7 relieves the record of its positive momentum. “Trees Full of Tears” sees Mitchell’s vocals, which were never great to begin with, take two steps toward camp. “Reckoning Day” mixes Sabaton gang shouts with “When the Ants Go Marching In,” Both embody the patent mediocrity Emerald nearly escaped. “Reign of Steel” and “Signum Dei” continue this trend, sounding far busier than they actually are as their combined fourteen minutes become very noticeable.

Part of the issue lies with how heavily Emerald turn to their vocals to push their concept. Mitchell’s sometimes effective choruses are still present, but they were never the sole selling point. With the album abandoning both what little self-restraint it had and the traditional pacing that elevated earlier tracks, it’s no wonder that the music reverts to flat-footed mediocrity. In general, Mitchell’s hooks stay with me, which is more than I can say about Unleashed’s, but not without occasional reservation or confusion. Personally, I prefer the smokier Dio-meets-Sammet tones of Call, who was at one time slated as Emerald’s permanent vocalist. He fits their sound well and his two guest tracks are among the album’s best. Likewise, guitarists Michael Vaucher and Julian Menth strike the right note when they put some grit and power into their writing. The improved first-half songwriting peaks thanks to their excellent solos. V.O. Pulver (Gurd, Poltergeist) improves upon his Unleashed production job, though he trades in flatness for busyness much of the time. The vocals still tend to be overtaken, but the rest of the production is relatively plump.

I’m almost tempted to forget tracks 8-14 exist and recommend Reckoning Day purely on its first half; after all, you still get near 40 minutes of surprisingly capable metal. But an album is a bloody album, and less is absolutely more. Despite proving they can stand out, Emerald return to their same uninspiring ways and expect a different result. If this isn’t the definition of insanity, I don’t know what is.

Rating: 2.5/5.0

Wvrm